SOZIALE ORGONOMIE
Paul Mathews (1924-1986)

 

Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest(*)

Pauls Mathews, M.A.

The Journal of Orgonomy vol. 9/2, 1975
The American College of Orgonomy

 

Würde man fragen: „Was war historisch gesehen das größte Problem der Menschheit“, so gäbe es sicherlich eine Vielzahl von Antworten. Einige mögen feststellen, daß es die Bezwingung von Krankheiten war, andere, die Verhinderung von Kriegen und daß Kooperation, Brüderlichkeit und gegenseitige Verständigung erreicht wurden. Reichs Antwort war einzigartig: die Emotionelle Pest. Diese Pest des gepanzerten Menschen wurde von Reich als eine emotionale und charakterologische Biopathie definiert, die sich zerstörerisch auf dem sozialen Schauplatz ausdrückt (1). Die Emotionelle Pest blockiert nicht nur die Lösung der Probleme des Menschen, sondern sie verkompliziert diese und schafft neue. Es ist ein Muster, das Reichs Beschreibung der Schichten und Verflechtungen der neurotischen Struktur des Menschen nicht unähnlich ist (1, S. 426f). Diese komplexen Verflechtungen von Mechanismen der Emotionellen Pest dienen dazu, die wahre Natur eines Problems so zu verschleiern, daß es nicht mehr zu lösen ist und es immer schwieriger wird, zu seinen Wurzeln vorzudringen. Das Ziel ist immer die Verfolgung von Wahrheit, Liebe und Leben. Nehmen wir zum Beispiel die geschickte Art und Weise, in der die Wahrheit Solschenizyns durch die Emotionelle Pest in den Medien und in der gegenwärtigen Administration der US-Regierung erstickt und erdrosselt wurde (2).

Die Emotionelle Pest ist die heimtückischste Abwehr des Menschen, seine ultimative Waffe gegen sich selbst, seine Freiheit und sein Leben. Einfach weil ihn tausende Jahre der gepanzerten Existenz versteift haben, findet er jene Aspekte seiner bio-kosmischen Natur am schrecklichsten und am meisten verstörend, die ihm die Rationalität und Lebensfreude geben könnten, nach der er sich in seinen tiefsten Gedanken und größten Schöpfungen paradoxerweise sehnt und sie sogar gelegentlich erlebt.

Ein konsistentes Muster der Geschichte ist die Verfolgung jener Individuen, Institutionen und sozialen Bewegungen, die dem Verständnis und der Lösung des Rätsels des menschlichen Dilemmas, der „Falle“, am nächsten gekommen sind. Wann immer und wo immer die Emotionelle Pest durch eine Einsicht in ihre Krankhaftigkeit bedroht wird – sei diese Bedrohung eine Idee, eine Emotion oder ein lebendiger Ausdruck – hat sie versucht, sie zu zerstören. Reich stellte fest:

Der Pestkranke handelt unter einem strukturellen Zwang; er mag es noch so gut meinen, er kann nicht anders als pestkrank handeln; dieses Handeln ist ihm ebenso wesensgemäß wie dem genitalen Charakter das Liebesbedürfnis oder die Wahrheit; aber der Pestkranke leidet, und zwar unter dem Schutze seiner subjektiven Überzeugtheit, nicht unter der Einsicht in die Schädlichkeit seines Handelns. (1, S. 341)
Die Pest nimmt sich selbst nicht als böse wahr und glaubt, daß alles, was sie tut, im Interesse ihres Konzepts des Guten notwendig ist. So erklärt Reich:

Es ist ein grunsätzliches Kennzeichen der Ermordung des Lebendigen durch das gepanzerte Menschentier, daß diese auf verschiedene Weise getarnt ist. Der Überbau der gesellschaftlichen Existenz des Menschen – also Wirtschaft, Kriegsführung, irrationale politische Bewegungen und soziale Organisationen, die der Unterdrückung des Lebens dienen – überschwemmt mit einer wahren Flut von dem, was wir Rationalisierungen, Vertuschungen und Umgehungen des wahren Problems nennen können, die grundsätzliche Tragödie, die dem Menschentier unablässig zu schaffen macht. Außerdem kann sich dieser Überbau auf eine vollkommen logische und zusammenhängende Rationalität verlassen; diese gilt allerding nur innerhalb des Rahmens: Gesetz gegen Verbrechen, Staat gegen Volk, Moral gegen Sexus, Kultur gegen Natur, Polizei gegen Verbrecher usw, dort aber auf der ganzen Linie menschlichen Elends. (3, S. 38f)
Reich hat behauptet, daß das Verstehen und die Beherrschung der Emotionellen Pest und ihrer vielfältigen Mechanismen Vorrang vor allen anderen Problemen des Menschen haben sollte, denn bis dies ausreichend erreicht sei, werde der Mensch niemals hoffen können, seinen Fortschritt und sein Überleben in irgendeinem seiner Bemühungen aufrechterhalten zu können. Um nochmals zu zitieren: „Spezifische Beschreibungen der individuellen Pestreaktionen werden noch in großem Umfang notwendig sein, um den Erzieher und den Arzt mit dem notwendigen Detailwissen auszurüsten“ (3, S. 42f). Außerdem: „Gegenwärtig ist eine sorgfältige Untersuchung des Christusmordes weit wichtiger als die wunderbarsten Kinder, die wir vielleicht aufziehen könnten“ (3, S. 40, kursiv von Mathews). Und zu guter Letzt: „Die Unerkanntheit der emotionellen Pest war bisher ihr sicherster Schutz. Demzufolge ist anzunehmen, daß die genaue Erforschung ihres Wesens und ihrer Dynamik diesen Schutz einreißen wird“ (1, S. 336). Nun, als Ausgangspunkt für die Aufdeckung einiger dieser Pestmechanismen, lassen Sie uns einige grundlegende Fakten über die Emotionelle Pest untersuchen, wie Reich sie lehrte, insbesondere in den Werken Charakteranalyse, Christusmord, Menschen im Staat sowie Rede an den kleinen Mann und in Artikeln wie „Truth Versus Modju“ (4) und „Modju at Work in Journalism“ (5):

1. Die Emotionelle Pest ist eine Biopathie und hat keine diffamierende Bedeutung.

2. Sie ist das Produkt eines biologisch hohen Energieniveaus und einer unzureichenden Fähigkeit es zu entladen, aufgrund orgastischer Impotenz und Panzerung. Der Pestcharakter oder Modju leidet an einem unüberwindbaren Beckenblock.

3. Es besteht eine Inkongruenz zwischen seinen Handlungen und den für diese Handlungen angegebenen Gründen. „Das wahre Motiv wird immer verdeckt und durch ein scheinbares Motiv ersetzt“ (WR). Dieses Symptom hat viele Erscheinungsformen und Beispiele innerhalb des gegenwärtigen sozialen Schauplatzes. Was ist zum Beispiel der Grund für die Weigerung des Präsidenten, Solschenizyn zu sehen?(1) Was ist Indira Gandhis erklärter Grund für die Errichtung einer diktatorischen Kontrolle über Indien? Welche Gründe geben die Rotchinesen für eine Gegnerschaft zur Masturbation an (6)? Was ist der Grund, warum die American Psychiatric Association erklärt, daß Homosexualität keine Krankheit ist?(2) Welche Gründe bieten die Apologeten für die Greueltaten der Kambodschaner gegen ihr eigenes Volk an? Was ist die wirkliche Bedeutung von Watergate, der Entspannung, der Überprüfung der CIA(3) sowie der Abschaffung der meisten inländischen Sicherheits- und Nachrichtendienste der US-Regierung? Was ist die wahre Bedeutung der Helsinki-Abkommen und der Trend zur Annäherung an das kommunistische Kuba? Wie werden kleinere Verstöße und Mißbräuche vorsätzlich genutzt, um unendlich größere aufzuerlegen? Vom richtigen Verständnis dieser Fragen kann sehr wohl das Überleben der Menschheit abhängen.

4. Die Emotionelle Pest kann die Aufdeckung ihrer Motive, insbesondere ihrer Mechanismen, nicht tolerieren. Sie reagiert auf diese Bloßstellung mit extremer Angst und großer Wut. Es ist kein Zufall, daß Reichs Kritiker und Pseudobiographen sein Konzept von MODJU (dem absolut tödlichen Pestcharakter) und des ROTEN FASCHISMUS (der obersten Organisation der Modjus) vermieden haben. Der Begriff und seine Beschreibung traf sie zu direkt. Auch hier sind die angegebenen Gründe nicht die wirklichen. Diese Kritiker behaupten,(4) daß Reich entweder zu Beschimpfungen greift (womit er sein eigenes diesbezügliches Verbot verletzt) oder fanatisch antikommunistisch ist. Sie verstehen nicht, daß das Erkennen einer tödlichen Seuche als ein medizinisches Problem es nicht ausschließt, sie mit allen verfügbaren Mitteln zu bekämpfen. Das Individuum, das Träger der Emotionellen Pest ist, ist unweigerlich ein lebensfeindliches Individuum und die Institutionen und Systeme, die es im Interesse seiner Krankheit organisiert, sind gleichwie zerstörerisch. Die Pest zu tolerieren ist selbst eine Pestreaktion, es sei denn, es ist eine vorübergehende Methode, um ein größeres Übel abzuwehren. Es ist zum Beispiel besser, einige der Unzulänglichkeiten und Ungerechtigkeiten des amerikanischen Systems zu tolerieren, als der rotfaschistischen Welt zu erliegen.

5. Aufgrund der Impotenz der Massen wird die Emotionelle Pest periodisch zu einer Pandemie. Genau wie bei Individuen sucht die angesammelte nicht entladene Orgonenergie in Massen von Menschen eine sekundäre Entladung. Diese Entladung kann entweder sadistischer Natur sein (nach außen ausgedrückt), wie es in Kriegen und Verfolgungen der Fall ist, oder masochistisch (nach innen ausgedrückt), wie in Massenepidemien von Drogenabhängigkeit, Alkoholismus, Perversion usw. Die größeren, organisierten Pestepidemien greifen dann zu diesen Möglichkeiten, ihren Willen durchzusetzen. In letzter Zeit haben wir gesehen, wie die rot- und schwarzfaschistischen Pestepidemien das Elend und die Pestreaktionen der Massen zu ihren eigenen Vorteilen genutzt haben. Wegen ihrer Intoleranz gegenüber dem Leben begünstigen und propagieren sie die Mittel für diese Pestreaktionen, insbesondere in Gebieten wie den USA, die gesünder sind als ihre.

6. Das emotionell pestkranke Individuum ist sadistisch und pornographisch (1, S. 343f).(5) Es leidet gleichzeitig an sexueller Lüsternheit und sadistischem Moralismus.(6) Die Lüsternheit ist auf die übermäßige Menge an aufgestauter Energie zurückzuführen und der Moralismus ist der Versuch, damit fertigzuwerden, indem er den natürlichen sexuellen Ausdruck bei anderen einschränkt. Das von der Pest heimgesuchte Individuum kann diesen dichotomen Aspekt seiner Charakterstruktur in einer der beiden Weisen ausdrücken. Der eine wird offen moralistisch und heimlich pervers sein, der andere offen pornographisch und unbewußt moralistisch. Die sadistischen Aspekte von pornographischem Material sind merkwürdigerweise Ausdruck des verdrängten und sadistischen Moralismus. Auf diese Weise sagt der Pornograph: „Das ist, was ich dir für deine Sexualität gerne antun würde!“ Die einzige Sache, die alle Pornographie vermeidet, ist der Ausdruck und die Darstellung von natürlicher Zärtlichkeit und Liebe. Das liegt daran, daß die Liebe unerträgliche Gefühle weckt, die die Spannung und Angst steigern, während der Sadomasochismus temporäre, wenn auch unergiebige, kleine Entladungen erlaubt. Solche prägenitalen Entladungsmodi erzeugen stets mehr Spannung als sie auflösen. Auf die Dauer erhöht die ständige kumulative Frustration die Pathologie und die biopathische Symptomatik. Dies führt wiederum zu Verzweiflung und zur Suche nach wechselnden anormalen Entladungen durch soziale Destruktivität, pharmakologische Sedierung usw. Reich erklärt (zum genitalen Charakter): „(…) Freude am Miterleben des Liebesglücks anderer ist ihm eine strukturelle Selbstverständlichkeit; ebenso Indifferenz gegenüber Perversionen und Abscheu gegen Pornographie“ (1, S. 342).(7)

7. „Wir werden sofort sehen, daß es gerade die wichtigsten Lebensgebiete sind, auf denen sich die Pest betätigt: Mystizismus in seiner destruktiven Form; passive und aktive Autoritätssucht; Moralismus; Biopathien des Lebensnervensystems; parteiliches Politikantentum; die familiäre Pest (‚Familitis‘); sadistische Erziehungsmethoden, masochistische Duldung solcher Erziehungsmethoden oder kriminelle Rebellion dagegen [kursiv hinzugefügt]; Tratsch und Diffamierung; autoritärer Bürokratismus; imperialistische Kriegsideologie; alles, was unter den amerikanischen Begriff ‚Racket‘(8) fällt; kriminelle Antisozialität; Pornographie; Geldwucher, Rassenhaß“ (1, S. 335). Dieser Abschnitt spricht für sich selbst, aber um ihn zu aktualisieren, möchte ich speziell die Manifestationen der Pest anfügen in so wichtigen Bereichen wie: den Medien,(9) sowohl Nachrichten als auch Unterhaltung; dem kontaktlosen Bildungssystem; mechanistischen Experimenten; der liberalen linken Ideologie; und den Leitungsgremien aller Nationen; einschließlich in letzter Zeit die der USA, in denen ein starker Trend zur Beschwichtigung und Anpassung an die Roten Faschisten in vielen Bereichen zu beobachten war, von sogenannten Entspannungstendenzen bis zu Weizenverkäufen, Annäherung an Kuba, der Aufgabe von Freunden und loyalen Verbündeten usw.(10) Der Nobelpreisträger Alexander I. Solschenizyn, der die Übel des Roten Faschismus sowohl in Stalins Gulag als auch unter Breschnew, dem heutigen Land der „Entspannung“, persönlich erlebt hat, hat den Westen und insbesondere die USA vor Verständigung mit den Roten gewarnt. In einer Rede auf dem Kongreß des AFL-CIO in Washington, D.C., sagte er am 30. Juni 1975:

Sie müssen die Natur des Kommunismus verstehen, alle Lehren Lenins lauten, daß jeder ein Narr ist, der nicht nimmt, was vor ihm liegt. Wenn du es nehmen kannst, nimm es. Wenn Du angreifen kannst, greif an. Aber wenn es eine Mauer gibt, dann geh zurück. Und die kommunistischen Führer respektieren nur Entschlossenheit und verachten und lachen über die Menschen, die ihnen ständig nachgeben. (...) Und ich rufe euch gewöhnliche Arbeiter Amerikas auf (...) werdet nicht weichlich. Laßt euch nicht in die falsche Richtung führen. Laßt uns den Prozeß der Zugeständnisse verlangsamen und den Prozeß der Befreiung unterstützen.
Des weiteren warnte Solschenizyn den Westen bei einem Dinner des AFL-CIO in New York vor der zunehmenden militärischen Überlegenheit der Sowjetunion, unterstützt durch die amerikanische Handelspolitik.(11) Er zeigte seine Fähigkeit zum funktionellen Denken und erklärte: „Die Amerikaner beobachten das Spielfeld sehr genau, sind aber so sehr mit abstrakten Strategien beschäftigt, daß sie nicht zu bemerken scheinen, daß ihre Bauern alle genommen wurden, ihre Springer in Gefahr sind und das Spiel fast vorbei ist.“

Er sagte weiter, daß die Amerikaner nicht in das Gesicht(12) des Gegners blicken – „das Gesicht eines Mörders“, wie er es ausdrückte; und wir nicht verstehen, daß, wenn der Gegner in Gefahr ist zu verlieren, „er eine Axt herausnehmen und die Angelegenheit regeln wird“. „Ist es möglich oder unmöglich“, fragte er, „die Erfahrung derer, die gelitten haben, an diejenigen weiterzugeben, die nicht gelitten haben?“ „Ist es möglich“, fuhr er fort, „irgendjemanden vor drohender Gefahr zu warnen? … Aber diese stolzen Wolkenkratzer stehen und sie glauben weiterhin, daß es hier nicht passieren wird. Nur wenn es ihnen zustößt, werden sie wissen, daß es wahr ist.“

9. Die Emotionelle Pest vermittelt ein besonderes „Gefühl“ oder hat einen besonderen „Geruch“. So wie der einfache Neurotiker seine Symptome als ich-fremd erlebt, so erlebt entsprechend der gesündere und anständigere Mensch die Anwesenheit und Aktivität der Pest als Störung in der Atmosphäre. Hier kommen die orgonotischen Sinne ins Spiel und die Stimmung und der Geruch einer Situation werden deutlich. Shakespeare sagte es prägnant in Hamlet: „Es ist etwas faul im Staate Dänemark.“ Man kann ein gut funktionierendes und kooperatives Verhältnis zu einer Arbeitsgruppe haben und doch plötzlich das Gefühl haben, daß etwas schiefgelaufen ist. Modju hat die Szene betreten. Es gibt Uneinigkeit und Zwietracht, Chaos, Verwirrung und sogar Lähmung. Die Atmosphäre ist schwer und DOR-artig. Es herrscht tatsächlich eine übelriechende Atmosphäre und ein Gefühl der Hilflosigkeit. Sobald die Quelle ans Licht gebracht und entfernt wurde, klärt sich die Atmosphäre und das harmonische Funktionieren kehrt zurück. Dies ist ein energetisches Phänomen, ganz abgesehen von normalen Meinungsverschiedenheiten in Beziehungen, die sich durch gegenseitigen Respekt und Höflichkeit und durch die Unterordnung unter einer Aufgabe, was auch immer sie sein mag, auszeichnen. Als Hochschullehrer eines Kurses über Leben und Werk von Wilhelm Reich bin ich oft auf Unterschiede zwischen rationalen, ernsthaften Meinungsverschiedenheiten (mit der Absicht des Verstehens) und der Aktivität der Emotionellen Pest, die verwirrend und hemmend wirkt, gestoßen. Häufig wird die letztere Art von Aktivität durch das Vortäuschen von Interesse an einem Aspekt (normalerweise politisch) von Reichs Arbeit charakterisiert, der nicht ausreichend ausgebreitet wurde oder der in einer Weise präsentiert wurde, die nicht mit der Ideologie der protestierenden Studenten übereinstimmte.(13)

10. Die Emotionelle Pest provoziert bewußt die unkontrollierte Freisetzung von sekundären Trieben. Dies ist teilweise motiviert als Instrument allgemeiner sozialer Destruktivität, teils als Instrument der direkten oder stellvertretenden Freisetzung um ihrer selbst willen. Da emotionell pestkranke Individuen ein hohes Energieniveau, gleichzeitig aber eine geringe Kapazität für die natürliche Freisetzung dieser Energie haben, suchen sie ständig nach Ersatz- und pathologischen Wegen, um sie freizusetzen. Das Schüren der sozialen Destruktivität unter irgendeinem Vorwand (in der Regel etwas, was im Interesse der Menschheit zu sein scheint) verschafft der Pest eine bequeme Tarnung für ihre wahren Motive. Die Emotionelle Pest wird sich mit verschiedenen anderen Pesterscheinungen, wie z.B. einer „Volksfront“ gegen Freiheit und Leben – oft im Namen von Freiheit und Leben – koordinieren. Dies kann entweder durch direkte, aktive Teilnahme oder durch passive Duldung geschehen. Der liberale Charakter ist besonders schuldig an den letztgenannten Erscheinungen.(14) Reich erklärt:

Und der Täger der Pest wird von den Prinzipien eines falsch interpretierten Liberalismus unterstützt, dessen Vertreter eine unbewußte Sympathie [kursiv von mir – P.M.] mit der Pest oder Angst vor ihr haben. (...) Es ist wieder der Kleine Mann, der die Schlauheit und Schlagkraft der schwerbewaffneten Pest bewundert, und der den Sinn des wahren Liberalismus so verdrehte, daß daraus für Mörder, Diebe und Leute, die dich töten wollen, die unsinnige Freiheit wird, nachts um dein Haus schleichen zu können, ohne daß du zum Gewehr greifen darfst. (3, S. 330f)
11. In seinem Artikel „Truth Versus Modju“ (4) beschreibt Reich die Methode, mit der die Emotionelle Pest bzw. der „pestilente“ Charakter als Zünder fungiert, um ähnliche Potentiale und Reaktionen bei anderen zur Explosion zu bringen. Zu diesen anderen gehören die breite Öffentlichkeit, der Staatsdiener und sogar das vorgesehene Opfer selbst, die auf bestimmte Weise auf den Pestangriff reagieren und ihn eigentlich unterstützen. Wesentlicher Bestandteil ist hier eine Form der Unbeweglichkeit bzw. Duldung, die rationalisiert wird, um sich nicht mit dem Schmutz der Pest zu verunreinigen. Eine solche Haltung kann für die Mächte des Bösen sehr hilfreich sein, denn es gibt nichts, was sie mehr fürchten, als dem Tageslicht ausgesetzt zu sein. So harsch es klingen mag, diese Haltung des Pestopfers ist des Opfers eigene Pest bei der Arbeit. Dr. Reich hat es so erklärt:

Der Feind ist mitten unter uns. (...) Der Feind ist deine geheime Sympathie für den Killer des Lebens; eine Sympathie, die in deiner Angst sowohl vor tiefer Trauer als auch vor und überschwenglicher Freude begründet ist. (...) Deshalb schützt du die Pest und faselst über die Liebe zum Nachbarn. (3, S. 332f)
12. Die Emotionelle Pest kann sich als „freundlich“, „fair und objektiv“, „offen für Dialog und Verhandlungen“ usw. ausgeben, um das genaue Gegenteil dieser altruistischen Beteuerungen zu erreichen.

Wiederum sagt Reich:

Der pestilente Charakter (...) wird ein Meister in List, Schlauheit und „Know-how“ im reibungslosen Umgang mit Menschen sein. (...) Er wird ein „feiner Kerl“ sein, die Leute werden ihn mögen, er wird einen ehrlichen und geradlinigen Eindruck hinterlassen und er wird subjektiv wirklich meinen, was er sagt. (4, S. 166)
Wir alle haben schon viele solcher Charaktere in unserer Alltagswelt kennengelernt. Sie breiten sich in allen Lebensbereichen aus, insbesondere in der Politik und in der Außenpolitik. Die „Entspannungspolitik" der kommunistischen Welt;(15) die lächelnden, fröhlichen Gesichter der Mörder des Lebens („Man kann lächeln, und immer lächeln, und doch ein Bösewicht sein!“ – Shakespeare).(16) Doch all diese Nettigkeit ist nur eine Taktik: zu täuschen, um effektiver zu zerstören. Die „Dialoge“ und „Verhandlungen“ sind nur dazu gedacht, auf Zeit zu spielen, um die richtige Position zu erarbeiten, von der aus man unerwartet und hart zuschlagen kann. Es versetzt diejenigen, die wirklich verstehen, was geschieht, in die schwierige Lage scheinbar „paranoid“ und „verrückt“ zu sein oder „überempfindlich“ auf „eingebildete“ Verhältnisse „überzureagieren“. Schauen Sie sich von neuem die Qualen von Solschenizyn und die Vergeblichkeit seiner Botschaft in unserer Zeit der „Entspannung“ an. Im Bereich der Orgonomie waren viele sogenannte Freunde destruktive Feinde.

13. Die Emotionelle Pest wird versuchen, die Menschen vom Wesentlichen abzulenken, um dem Wesentlichen auszuweichen. Dies kann bewerkstelligt werden mittels bürokratischer Unannehmlichkeiten; Humor und Spott; Mystizismus und Sektiererei; mechanistische Anwendung von funktionell errungenem Wissen (z.B. die zeitgenössischen „Körpertherapien“); Eklektizismus (meist im Namen der „Offenheit“ und „Objektivität“ über alle Erkenntnisse hinweg ohne Rücksicht auf die Einhaltung der Grundprinzipien des Pioniers oder Gründers) usw. Ironischerweise und doch verständlich, je näher die Pest der Wahrheit kommt, die sie nicht ertragen kann, desto mehr wird sie sich gegen die Hoffnung, die das Lebens bietet, mit einer mörderischen Rache wenden. Reich stellte in Christmord fest (3, S. 224): „Er wußte, daß er verraten werden würde, und er wußte sogar, daß es einer seiner engsten Freunde sein würde, der ihn verrät.“

Es gibt einen weiteren Aspekt der Emotionellen Pest, der für das Überleben in unserer Zeit am gravierendsten ist. Es ist die teuflische Fähigkeit der Pest, sich an veränderte Bedingungen anzupassen – nicht unähnlich der Fähigkeit bestimmter toxischer Mikroorganismen, Immunitäten gegen Antitoxine zu entwickeln und in einer neuen und immer destruktiveren Form zurückzukehren. Zur Veranschaulichung: Als bestimmte Verfahren und Ereignisse die Kräfte des Roten Faschismus an einer möglicherweise schnellen Übernahme der Freien Welt hinderten, entwickelten sie alternative Techniken und Strategien, die – seit der Berliner Blockade durch die Sowjets und der Belagerung von Formosa, Quemoy und Matsu durch die Rotchinesen(17) – heute unaufhaltsam zu den kubanischen, nahöstlichen, südostasiatischen und mediterranen europäischen Ereignissen führten;(18) nicht zu vergessen die faktische Verkrüppelung der amerikanischen Geheimdienst- und Sicherheitsorgane und die zunehmende kommunistische Infiltration in wichtige Bereiche dieser Nation.(19) Trotz dieser Tatsachen haben wir Rotchina anerkannt; etablierten eine „Entspannung“ mit der Sowjetunion; Handelsabkommen und Weizengeschäfte mit Rußland, die die US-Wirtschaft ungünstig beeinflussen;(20) den wissenschaftlichen und kulturellen Austausch mit Rußland, trotz seiner Unterdrückung der Juden, aufrechterhalten – und untergruben sogar unsere Effektivität und Verhandlungsmacht im Interesse dieser „Entspannung“.(21) In der Zwischenzeit brüskieren wir unsere Freunde (Solschenizyn) und ignorieren die zeitgenössischen Opfer der Gulags und der versklavten Nationen der Roten Faschisten, die wir sogar mit der Unterzeichnung des Helsinki-Abkommens unterstützen.

Nicht unähnlich dieser Errungenschaften und Taktiken der rot-faschistischen Pest sind die neuen (dennoch alten) Taktiken, die im Angriff auf Reich, der Orgonomie, das American College of Orgonomy und auf die Genitalität zur Anwendung kamen. Dies sind Taktiken, die wir in früheren Artikeln angedeutet und von denen wir gewarnt haben, sowohl zu Reichs Lebzeiten als auch heutzutage. In letzter Zeit sind sie jedoch voll entfaltet in den Vordergrund gerückt. Die darin verwickelten Taktiker offenbaren sich selbst auf verschiedene Art und Weise:

  1. Sie umgehen oder reduzieren die Bedeutung der Genitalität und der orgastischen Potenz.
  2. Sie wenden sich gegen den starken Antikommunismus Reichs und zerstören sein Konzept des „Freiheitskrämers“, seine Kritik an Liberalen und Linken und seine funktionelle Unterstützung bestimmter konservativer Kräfte und Programme.
  3. Sie sind empfindlich und kritisch gegenüber seinem Konzept der Emotionellen Pest; insbesondere dem von Modju.
  4. Sie haben eine antikapitalistische, anti-amerikanische Ausrichtung.
  5. Sie halten Reich zumindest teilweise für verrückt, besonders während seiner letzten, der sogenannten Oranur-Periode.
  6. Sie sind entweder Proselytenmacher oder Eklektiker oder beides; und blind gegenüber der dem Eklektizismus innewohnenden Umgehung der Wahrheit.
  7. Sie sind häufig in einer marxistischen soziopolitischen Voreingenommenheit gefangen und verleihen Reichs funktionellem Konzept der Arbeitsdemokratie eine marxistisch-sozialistische Tendenz.
  8. Sie neigen dazu, ungeduldig oder verächtlich gegenüber Reichs Idee zu sein, daß gesunde „Kinder der Zukunft“ der Weg in eine bessere Welt sind; stattdessen entscheiden sie sich für gesellschaftspolitischen Aktionismus, der besonders kritisch gegenüber den USA ist.
  9. Sie geben häufig vor, gegenüber der Orgonomie freundlich gesinnt zu sein, und glauben sogar subjektiv, daß sie es sind, werden aber sehr wütend und höhnisch, wenn ihre Motive in Frage gestellt werden.
  10. Einige behaupten sogar, Reichs Orgasmus-Theorie und andere wichtige Erkenntnisse akzeptiert zu haben, um als „fair“ und „maßgeblich“ angesehen zu werden. Von diesem Standpunkt aus erhält ihre ultimative destruktive Kritik an orgonomischer Arbeit und Arbeitern eine zusätzliche Wirksamkeit.
Die Essenz ihrer Techniken stellt sich wie folgt dar:

  1. Das Schreiben von Büchern und Artikeln (in nicht-orgonomischen Zeitschriften), die ihnen die illusorische Aura verleihen, eine „reichianische Autorität“ zu sein, ohne die Arbeit geleistet oder die strengen Qualifikationen erfüllt zu haben.
  2. Organisation und Teilnahme an verschiedenen Symposien und Treffen, die nicht autorisiert sind, sich scheinbar mit Reichs Werk befassen, aber so verzerrt oder ungenau sind, daß sie einen enormen Bärendienst leisten.(22) Sie sind wahllos in Bezug auf Teilnehmer und Publikum.
  3. Die Verunglimpfung und Diffamierung von authentischen orgonomischen Arbeitern, um ihre eigene illusorische Autorität zu erhöhen und desto besser die Orgonomie zu zerstören.
  4. Das Mißverstehen und der Mißbrauch bestimmter funktionell bedeutender Zitate von Reich, wie sein Mißtrauen gegenüber Organisationen, um ein schlechtes Licht auf orgonomische Arbeiter oder das American College of Orgonomy zu werfen. Die Gegenwahrheit wird, wie bei allen anderen Verzerrungen, ignoriert, d.h. die Gründung des American College of Orgonomy war der Wunsch Reichs, und rationale, arbeitsdemokratische Organisationen sind möglich und wünschenswert. Dennoch werden dieselben Kritiker ihre eigenen unqualifizierten und nicht autorisierten Organisationen bilden. Die Kritik an der authentischen Gruppe soll den Eindruck erwecken, daß es keine gültigen Organisationen und Autoritäten gibt, was ihnen die Freiheit gibt, ihre Gültigkeit und Autorität in Zukunft zu deklarieren und noch mehr Chaos hinsichtlich der Orgonomie zu verursachen.
  5. Man kann mit einer Unmenge von nicht autorisierten „Reich“-Zeitschriften rechnen, die vermutlich dazu bestimmt sind „alle Fraktionen zu vereinigen“, die aber tatsächlich die Substanz der Orgonomie zu zerstören trachten. Sie sind und werden eklektisch sein, mystisch, verzerrt und ungenau. Sie werden Prioritäten für sich beanspruchen, die nicht ihr eigen sind und für Befunde werben, die nicht stichhaltig sind. Die Elemente von Macht, Ungeduld und Narzißmus werden in ihrer Arbeit offensichtlich sein. Es ist selbstredend wichtig, eine abwertende Verwendung des Begriffs „Emotionelle Pest“ zu vermeiden, aber wenn der Beweis für Pest so klar ist, daß Eindeutigkeit vorliegt, ist es ebenso wichtig, die Motive des gegenwärtigen „No-See-Em“(23) zu entlarven und zu verurteilen. Wir müssen ihnen und der Welt zeigen, daß wir „sie sehen“. Was hinter ihrem Verhalten steckt, ist bösartiger Haß auf Reich und die Orgonomie, weil er ihnen das „Gelobte Land“ gezeigt hat, das sie nicht durchqueren konnten.
Nun schließt sich der Kreis zur ursprünglichen Frage, wie wir mit der Emotionellen Pest umgehen sollen, denn es gibt keine wichtigere Frage in unserer Existenz. Es ist keine leicht zu beantwortende Frage, denn die Pest ist so allgegenwärtig, so gut organisiert, im Außen und innerhalb der Charakterstrukturen der gepanzerten Kleinen Männer, daß bloße vorschriftsartige Rezepte mikroskopisch klein wirken. Die dem Menschen gestellte Aufgabe ist in der Tat gigantisch, wie Reich sagte, und die Flucht in Illusionen ist damit nachvollziehbar, aber sie muß um jeden Preis vermieden werden. Immer müssen wir am Anfang beginnen und mit der Hoffnung und sogar dem Glauben arbeiten, daß die gutartige Natur der uranfänglichen kosmischen Orgonenergie ultimativ triumphieren wird. Im unmittelbaren und praktischen Sinne, um die Dinge voranzubringen und eine endgültige Katastrophe zu verhindern, täten wir gut daran, einigen von Reichs Vorschlägen zu folgen, wie sie hier paraphrasiert werden:

  1. Enthülle die Mechanismen der Emotionellen Pest – wie es diese Abhandlung versucht – und sequestriere sie, wo immer es möglich ist. Sei standhaft und mutig.
  2. Sei immer selbstkritisch, inwiefern wir selbst die Emotionelle Pest unterstützen und begünstigen, sei es aktiv oder durch Duldung.
  3. Lerne Ehrlichkeit und Anstand von raffinierter und durchtriebener Listigkeit zu unterscheiden.
  4. Schütze Kinder wann und wo immer du es rational kannst vor sexuellen Schuldgefühlen auf der einen und zügellosen Entstellungen auf der anderen Seite.
  5. Helfe auf rationale Weise andere von ihrem sexuellen Schuld- und Angstgefühl zu befreien, aber bekämpfe die Pornographie und fördere keine Perversion.
  6. Lerne mit Gegenwahrheiten umzugehen, denn die Pest benutzt allzu oft die Wahrheit, um das Gegenteil zu erreichen. Reich sagte: „Es gibt entscheidende GEGENWAHRHEITEN, die gegen ein Vordringen der Wahrheit zu schützen sind“ (3, S. 355). Der Freiheitskrämer ist der Erzvertreter des entsprechenden Mißbrauchs der Wahrheit. Er ist es, der fruchtlose „Revolutionen“, Drogenkulturen, unnötige Kriege oder Verlust an Menschenleben, Selbstmorde, Anarchie und Chaos usw. hervorbringt. Er ist es, der ein freieres und besseres Land für seine unausgereiften rot-faschistischen „Ideale“ und Pest-Motive verraten und verkaufen würde. Um Reich weiter zu zitieren:

    Je besser die Gegenwahrheit erfaßt worden ist, desto fester und solider wird die Wahrheit selbst sein. Und um die Gegenwahrheit zu finden, muß man in der Lage sein, den advocatus diaboli zu spielen, sich mit dem Feind identifizieren, so zu empfinden wie der Lump. (...) Manchmal ist die Gegenwahrheit viel grausamer, als es die Wahrheit je sein könnte; sie ist jedoch auch ergiebiger in Hinsicht auf die schließliche Verwirklichung der Wahrheit. (3, S. 358)
  7. Reich hat erklärt, daß die Emotionelle Pest „den Polizeiknüppel notwendig macht. . . sie [aber] niemals mit dem Polizeiknüppel bewältigt werden [wird]“ (1, S. 331). Was möglicherweise sie schließlich meistern wird, ist eine zukünftige neue Generation genital gesunder Kinder, die in der Lage sind, rational und erfüllend zu lieben und zu funktionieren. Wir müssen alles in unserer Macht stehende tun, um auf dieses Ziel hinzuarbeiten, mit all der Verantwortung und Liebe, die wir aufbringen können. Wie Reich so stichhaltig ausführte:

    Der Erzieher der Zukunft wird systematisch (nicht mechanisch) das auch tun, was schon heute jeder gute Erzieher tut: Er wird die Qualitäten des lebendige Lebens im Kinde erfühlen, wird dessen spezifische Begabungen erkennen und deren Entwicklung voll und ganz fördern. Solange die gesellschaftliche Tendenz so bleibt, wie sie es heute in überwältigendem Maße ist, d.h. wenn sie sich gegen die angeborene Fähigkeit zu lebendigem, emotionalem Ausdruck richtet, solange wird der echte Erzieher eine doppelte Aufgabe haben: Er wird die natürlichen, emotionalen Ausdrucksformen, wie sie von Kind zu Kind variieren, erkennen und lernen müssen, was zu tun ist, wenn sich die engere und weitere soziale Umgebung des Kindes gegen diese lebendigen Eigenschaften richtet. (...) Wir müssen auf einen langsamen und schmerzvollen Prozeß gefaßt sein, der viele Entbehrungen fordern wird. Viele werden dabei der emotionalen Pest zum Opfer fallen. (3, S. 41f)

 

Literatur

  1. Reich, W.: Charakteranalyse. Köln: KiWi, 1989
  2. Buckley, W.F.: „The Strangled Cry of Solzhenitsyn“, National Review, 29. August 1975
  3. Reich, W.: Christusmord. Freiburg: Walter, 1978
  4. Reich, W.: „Truth Versus Modju“, Orgone Energy Bulletin, 4: 162-170, 1952
  5. Reich, W.: „Modju at Work in Journalism“, Orgone Energy Bulletin, 5, 85-89, 1953
  6. „Sex Manuals Issued by China Sell Fast“, New York Times, 20. Juli 1975
  7. Baker, E.F.: Der Mensch in der Falle. München: Kösel, 1980

 


Fußnoten

(*) Dieser Artikel ist zum Teil das Ergebnis einer Seminarpräsentation von Professor Mathews an der New York University.

(1) ANMERKUNG DES ÜBERSETZERS: Siehe: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41458173.html

(2) Ein Artikel der New York Times (15. Juni 1975) enthüllte, daß die National Gay Task Force einen von höchsten APA-Führern unterzeichneten Brief konzipiert und bezahlt hatte, um eine positive Abstimmung für die Erklärung zu erreichen.

(3) ANMERKUNG DES ÜBERSETZERS: Die Rockefeller-Kommission wurde 1975 von Präsident Gerald Ford eingesetzt, um die Aktivitäten der CIA und anderer Geheimdienste innerhalb der USA zu untersuchen.

(4) Vgl. Werke von David Boadella, Charles Rycroft, Jerome Greenfield usw.
ANMERKUNG DES ÜBERSETZERS: David Boadella: Wilhelm Reich. Leben und Werk, 1973. Charles Rycroft: Wilhelm Reich, 1971. Jerome Greenfield: USA gegen Wilhelm Reich, 1974.

(5) ANMERKUNG DES ÜBERSETZERS: „(…) er kann strukturell nicht anders als pornographisch-lüstern und sadistisch-moralisch zugleich sein“.

(6) Moralismus bezieht sich in diesem Zusammenhang auf das, was Reich Zwangsmoral nannte und ist nicht mit sexuellem Ethos zu verwechseln, der ein natürlicher Bestandteil eines gesunden Sexualverhaltens ist.

(7) ANMERKUNG DES ÜBERSETZERS: Der deutsche Text ist länger, deswegen hier nach der englischen Übersetzung gekürzt.

(8) ANMERKUNG DES ÜBERSETZERS: Klamauk, Getöse, Lärm, Krawall, Krach, Gaunerei, Schwindelgeschäft, Rabatz, Gedudel, Spektakel, Betrügerei, Radau, Rummel, unlauteres Unternehmen.

(9) Ich empfehle die Durchsicht vergangener Ausgaben des AIM Report (Accuracy in Media, Inc.; 777 14th Street, N.W., Suite 427, Washington, D.C. 20005), insbesondere die Ausgabe vom April 1975, in der es um Medienverzerrungen geht, die den Roten Faschismus in Südostasien und anderswo begünstigen; und den Artikel mit dem Titel „The Strange Case of Kim Il Sung’s Ad“ in der Ausgabe vom Juli 1975 (der auch als Anzeige in der New York Times veröffentlicht wurde) über bestimmte Inkonsistenzen in der Werberichtlinie der Time, wenn es um die Förderung der rotfaschistischen Propaganda geht.
ANMERKUNG DES ÜBERSETZERS: https://aim.org/publications/aim_report/1975/75_04_4.html

(10) Die kommunistische theoretische Zeitschrift Political Affairs forderte in ihrer Ausgabe vom Juni 1975, daß kommunistische Kongreßabgeordnete hinter ihren Masken der Demokratischen und Republikanischen Partei hervortreten und als offene Kommunisten in der Legislative fungieren sollten. Dies war ein Bericht über eine Rede von Generalsekretär Gus Hall von der Kommunistischen Partei der USA, ein mutiges und offenes Eingeständnis der KP und ein Hinweis darauf, wie günstig sie das gegenwärtige politische Klima für ihre Interessen empfinden.

(11) Eine UPI-Meldung aus London, die in der New York Daily News vom 21. August 1975 veröffentlicht wurde, berichtet: „Die Sowjetunion hat in den letzten 10 Jahren 50% mehr als die USA für den Marineschiffbau ausgegeben und die noch wachsende russische Flotte kann nur für aggressive Aktionen bestimmt sein, so das maßgebliche Nachschlagewerk Jane‘s Fighting Ships.“ Die New York Times vom 10. August 1975 berichtet auch, daß Rotchina eine „Großmacht-Marine“ aufgebaut hat. Siehe auch aktuelle Ausgaben von Intelligence Digest, veröffentlicht von Intelligence International, Ltd. 17 Rodney Road, Cheltenham, Glocestershire, England.

(12) Man beachte, wie funktionell Solschenizyn hier ist und sich an Reichs Diktum in Christusmord (3, S. 332) anlehnt: „... die Gesichtsausdrücke lesen und das Gesicht eines Schurken von dem einer ehrlichen Seele unterscheiden.“

(13) Vgl. „Attack by the Radical Left“ von John Bell, Journal of Orgonomy, Jg. 8, Nr. 1, Mai 1974.

(14) Vgl. Artikel von Paul Mathews in Jahrgang 1, Jahrgang 4, Nr. 1 und Jahrgang 8, Nr. 2 des Journal of Orgonomy, die sich mit liberaler Charakterologie befassen und Kapitel 13 von Der Mensch in der Falle von Elsworth F. Baker (7).

(15) Eine Meldung der New York Times vom 17. September 1975 berichtete: „Leonid I. Breschnew, der Führer der sowjetischen kommunistischen Partei, hat gegenüber den osteuropäischen Führern betont, daß die Bewegung zur Verbesserung der Beziehungen zum Westen ein taktischer Politikwechsel sei, der es dem Sowjetblock ermögliche, seine Überlegenheit in den nächsten 12 bis 15 Jahren zu etablieren.“
ANMERKUNG DES ÜBERSETZERS: Als Ergänzung möchte ich Paul Mathews‘ Notiz „Der siebte Lehrsatz über den Roten Faschismus“ (Journal of Orgonomy 8/1, 1974) widergeben:

Im Jahr 1950 schrieb Wilhelm Reich seine „Grundlegenden Lehrsätze über den Roten Faschismus“ nieder in Menschen im Staat (Frankfurt: Stroemfeld/Nexus, 1995, S. 213-215). Der siebte Lehrsatz besagt:

Der Rote Faschismus [RF] unterscheidet sich von anderen Formen der politischen Verachtung von Tatsachen und der Wahrheit dadurch, daß er jegliche Kontrollmechanismen gegen den Mißbrauch der Macht ausschaltet und damit dem übelsten Politiker zur größtmöglichen Macht verhilft. Es wäre fatal zu glauben, „Friedensverhandlungen“ [oder überhaupt jedwede Verhandlungen – P.M.] seien als solche gemeint, sie können es sein oder auch nicht, je nach momentanem Kalkül. Der RF ist ein Machtapparat, der das Prinzip der Lüge oder der Wahrheit, der Tatsache oder der Entstellung, der Ehrlichkeit oder der Unehrlichkeit stets nur im Sinne der Verschwörung bzw. des Mißbrauchs der menschlichen Bösartigkeit zur Anwendung bringt.
Eine bemerkenswerte aktuelle Überprüfung dieses Grundsatzes erschien in einem Artikel in der New York Times vom 17. September 1973 mit der Überschrift „BRESCHNEW SAGTE ZUR BESCHWICHTIGUNG OSTEUROPAS, DASS ABKOMMEN MIT DEM WESTEN EINE TAKTIK SEIEN“. Der einleitende Absatz lautet:

Nach kürzlich eingetroffenen Geheimdienstberichten hat der sowjetische KP-Chef Leonid I. Breschnew den osteuropäischen Führern gegenüber betont, daß die Bewegung zur Verbesserung der Beziehungen zum Westen eine taktische Neuausrichtung der Politik sei, um in den nächsten 12 bis 15 Jahren die Oberhand zu gewinnen.
Man sollte das besser glauben!

(16) ANMERKUNG DES ÜBERSETZERS: Hamlet, Prinz von Dänemark, Übersetzung F.L. Schröder.

(17) ANMERKUNG DES ÜBERSETZERS: Quemoy: Inselgruppe vor dem rotchinesischen Festland, die zu Taiwan gehört und von 1949-1979 ständigen Angriffen ausgesetzt war.
Matsu-Inseln: Ebenfalls eine Inselgruppe vor dem rotchinesischen Festland, die zu Taiwan gehört. 1958 Bombardement durch Rotchina.

(18) ANMERKUNG DES ÜBERSETZERS: Dazu einige Angaben: Kuba: Einführung kapitalistischer Anreize in der Produktion. Höhere Abhängigkeit vom Ostblock. Militärische Beteiligung am Jom-Kippur-Krieg. Naher Osten: Oktober 1973, Ägypten und Syrien greifen Golanhöhen und am Suezkanal die israelische Front an, womit der Jom-Kippur-Krieg beginnt. Mit der Anhebung des Ölpreises um 70 Prozent, den die OPEC beschlossen hatte, beginnt die erste große Ölkrise. Von sieben arabischen Ölländern wird ein Ölboykott gegen die USA und gegen die Niederlande verkündet. Die PLO wird unter Jassir Arafat als Vertreterin für das palästinensische Volk anerkannt. Südostasien: Waffenstillstand in Vietnam. Bürgerkrieg in Kambodscha. Mediterranes Europa: Portugal: Linker Militärputsch 1974 (Nelkenrevolution). Griechenland: Juli 1974 kommt es zum Zusammenbruch der griechischen Militärdiktatur.

(19) Ein weitgehend ignorierter Abschnitt des Berichts der Rockefeller-Kommission über CIA-Aktivitäten (Kapitel 2: „The Need for Intelligence“) besagt: „Die Zahl der kommunistischen Regierungsbeamten in den Vereinigten Staaten hat sich seit 1960 verdreifacht und nimmt immer noch zu.“

(20) Eine Meldung der New York Times aus Moskau (10. Juli 1975) erklärt: SOWJETS SEHEN GEWINNE IN DEN (WIRTSCHAFTLICHEN) NÖTEN DES WESTENS.

(21) Vgl. Brief an die New York Times (13. Juli 1975) von Beverly Sills und David Bar-Illan. ANMERKUNG DES ÜBERSETZERS: Beverly Sills (1929-2007), US-amerikanische Opernsängerin. David Bar-Illan (1930-2003), israelischer Pianist, Autor und Kolumnist.

(22) Vgl. die Kritik des Esalen-Symposiums von Dr. Arkady Kheffe [„The Esalen Tapes: A Review”. Journal of Orgonomy 9(2):230-237, 1975].

(23) ANMERKUNG DES ÜBERSETZERS: Ein feststehender Begriff bei Reich („Modju at Work in Journalism“, Orgone Energy Bulletin, 5, 85-89, 1953). Modju ist wie die „No-See-Em“ – in Maine ein Wort für kleine, unsichtbar bleibende Moskitos – „niemand sieht sie“.

 

 

Reich und Solschenizyn gegen den Roten Faschismus

Pauls Mathews, M.A.

The Journal of Orgonomy vol. 14/1, 1980
The American College of Orgonomy

 

Die Ausgabe des Time-Magazins vom 18. Februar 1980 enthielt eine großartige zweiseitige Erklärung von Aleksander Solschenizyn mit dem Titel „Solzhenitsyn on Communism“ und dem Untertitel „Advice to the West in a Hour of Extremity“. Obwohl kurz und bündig, hat es wohl seit Reich keine klarere und tiefgreifendere Darstellung der Natur des Kommunismus gegeben. Was dieses Stück von Solschenizyn so bemerkenswert macht, ist nicht nur sein maßgebliches historisches Wissen und Genie als Schriftsteller, sondern auch seine funktionelle, praktisch orgonomische Wahrnehmung der zugrundeliegenden Pathologie des Kommunismus als intrinsisches Übel, als Roter Faschismus und als Emotionelle Pest (obwohl er diese Begriffe nicht verwendet).

Nachdem Solschenizyn die ständigen Fehler des Westens im Umgang mit der Sowjetunion entschlüsselt hat, stellt er fest: „Versuche einen bösartigen Tumor zu fragen, warum er wächst. Er kann sich einfach nicht anders verhalten. Gleiches gilt für den Kommunismus, getrieben von einem böswilligen und irrationalen Drang nach der Weltherrschaft (...)“ Hier greift er zwei wichtige Punkte auf, die Reich gemacht hat: den „strukturellen Zwang“ der Emotionellen Pest, sich so zu verhalten, und den Drang nach totaler Macht und Kontrolle. Solschenizyns Analogie eines bösartigen Tumors paßt ebenfalls hervorragend, da der Krebstumor sich von der Resignation des Organismus ernährt und wächst und dessen lebenswichtige Fähigkeit zur Genesung einschränkt, genau wie die Pest sich von der Resignation der Massen ernährt.

Des weiteren stellt Solschenizyn fest: „Der Kommunismus kann seine ‚Ideale‘ nur verwirklichen, indem er den Kern und die Grundlage des Lebens einer Nation zerstört. Wer dies versteht, wird nicht eine Minute lang glauben, daß der chinesische Kommunismus friedliebender ist als die sowjetische Variante (seine Zähne sind einfach noch nicht gewachsen).“ D.h. die Pest ist die Pest, wo immer man ihr begegnet.

Solschenizyn zeigt ein erstaunliches Gewahrsein für die medizinische und biologische Natur der Emotionellen Pest und betrachtet die Welt selbst als ein Lebewesen: „Der Kommunismus ist unverbesserlich; er wird immer eine tödliche Gefahr für die Menschheit darstellen. Es ist wie eine Infektion im Organismus der Welt: sie mag schlummern, aber sie wird unvermeidlich mit einer lähmenden Krankheit angreifen.“ Und hier weist er auf die ansteckende Natur der Pest hin: „Die Illusion führt zu nichts, daß bestimmte Länder eine Immunität gegen den Kommunismus besitzen: jedes Land, das heute frei ist, kann dazu gebracht werden in die Knie zu gehen und sich komplett zu unterwerfen.

In Übereinstimmung mit Reichs Denken enthüllt Solschenizyn den Zwang zur Subversion im Roten Faschismus:

Der Kommunismus braucht die ganze Scharade der Entspannung nur zu einem Zweck: mit Hilfe westlicher Finanzen (…) und westlicher Technologie zusätzliche Stärke zu erlangen, bevor er seine nächste Großoffensive startet. Der Kommunismus ist stärker und dauerhafter als der Nationalsozialismus. Er ist weitaus raffinierter in seiner Propaganda und glänzt bei solchen Scharaden.
Man vergleiche das oben gesagte mit einigem aus Reichs „Grundsätzliches zum roten Faschismus“ (1, S. 213-215):

Es wäre fatal zu glauben, seine „Friedensverhandlungen“ seien als solche gemeint; sie können es sein oder auch nicht, je nach momentanem Kalkül. Der rote Faschismus ist ein Machtapparat, der Lüge oder Wahrheit, Tatsache oder Entstellung, Ehrlichkeit oder Unehrlichkeit stets bloß einsetzt, um sein Ziel, Verschwörung und Chaos, zu erreichen.

Niemand kann hoffen, den pestilenten Charakter jemals im Lügen und hinterhältigem Taktieren zu übertreffen. Eine weitere erstaunliche Erkenntnis Solschenizyns ist seine Darstellung des Kommunismus als einzigartig in der Geschichte: „Der Kommunismus ist etwas neues, beispielloses in der Weltgeschichte; vergeblich sucht man nach Analogien.“ Man vergleiche letzteres mit Reichs Behauptung:

Der Kommunismus in seiner gegenwärtigen Gestalt als roter Faschismus ist keine politische Partei wie andere politische Parteien. Er ist die organisierte emotionelle Pest. (…) Der rote Faschismus unterscheidet sich von anderen Formen von Politik dadurch, daß er jegliche Mechanismen gegen den Mißbrauch der Macht ausschaltet und damit den übelsten Politikern zur Macht verhilft. (1)
Warum sehen die Menschen die wahre Natur des Kommunismus nicht? Der untrügliche Instinkt von Solschenizyn sagt uns: „Alle Warnungen an den Westen über die Mitleidlosigkeit und Unersättlichkeit der kommunistischen Regime haben sich als vergeblich erwiesen, weil die Akzeptanz einer solchen Betrachtungsweise zu furchterregend wäre.“ Reich sagt: „Die Masse der Menschen wird durch die Angst vor dem Mundaufmachen, durch die tatsächliche Unbeweglichkeit des emotionalen Organismus, durch die Angst vor Schwierigkeiten aufgehalten. (…) Dies macht sie zu einer leichten Beute für den pestilenten Charakter“ (2, S. 166).

Wie bekämpfen wir den Kommunismus? Solschenizyn sagt:

Der Kommunismus hält erst ein, wenn er auf eine Mauer stößt, auch wenn es sich nur um eine Mauer der Entschlossenheit handelt. Da es Fünf vor Zwölf ist, kann es sich der Westen jetzt nicht leisten, keine solche Mauer zu errichten. (…) Die Mauer muß mit der verbleibenden Kraft errichtet werden. Die heutige Generation der Westler muß auf der Straße Front machen, auf dem sich ihre Vorgänger 60 Jahre lang so gedankenlos zurückgezogen haben.
Reich sagte: „Trete der Pest entschieden entgegen“ (2).

Solschenizyn sieht den mangelnden Willen des Westens, Widerstand zu leisten, darin begründet, was er die „spirituelle Impotenz“ nennt, „das kommt vom süßen Leben in Freuden“. Er ist noch nicht vollständig in den Bereich dessen vorgedrungen, was Reich „den biologischen Rechenfehler im menschlichen Freiheitskampf“ nannte (3). Obwohl er das Problem nach wie vor weitgehend als spirituell betrachtet und die Rolle der Hilflosigkeit der Massen bei der Schaffung und Aufrechterhaltung des Faschismus nicht versteht, hat er dennoch ein funktionelles Verständnis für die zugrundeliegenden Realitäten des Kommunismus. Nachdem er einen Großteil seines Lebens in den Gulags des Roten Faschismus verbracht hat, kann er seine Behauptungen belegen und als größter lebender Schriftsteller Rußlands sie in einer Sprache ausdrücken, die hoffentlich die Abwehr derer durchdringen wird, die nicht wissen möchten, wie ernst die kommunistische Bedrohung ist. Wir sollten dankbar sein für seinen prometheischen Geist und seine Schriften, die uns ein Wissen aus erster Hand über die Bedrohung durch den Roten Faschismus vermitteln, und die bedrohliche Warnung beachten, mit der er seine Stellungnahme abschließt:

Vor fünf Jahren wurden alle meine Warnungen vom offiziellen Amerika ignoriert. Es steht Ihren Führern frei, meine gegenwärtigen Vorhersagen ebenfalls zu ignorieren. Aber auch sie werden sich bewahrheiten. (Hervorhebungen hinzugefügt)

 

Literatur

  1. Reich, W.: Menschen im Staat, Frankfurt: Stroemfeld/Nexus, 1995
  2. Reich, W.: „Truth Versus Modju“, Orgone Energy Bulletin 4: 162-170, 1952
  3. Reich, W.: „The Biological Miscalculation in the Human Struggle for Freedom“, The International Journal of Sex-Economy and Orgone Research 2: 97-122, 1953

 

 

zuletzt geändert
11.11.19

 

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