W W W . O R G O N O M I E . J I M D O S I T E . C O M

 

Facebook-Einträge von David Holbrook, M.D.

 

 

 

 

Politik und Orgonomie

David Holbrook, M.D.

 

Die individuelle Charakterstruktur drückt sich auf der politischen Bühne aus, so daß ich nicht sehe, wie die Politik in irgendeiner Diskussion über die soziale Orgonomie fehlen könnte.

Dr. Konia hat über die biophysikalischen Grundlagen der politischen Orientierung geschrieben, zum Beispiel in diesem Artikel, der auf seiner Website verfügbar ist.

Es wurde sogar gesagt, daß es liberale und konservative Amöben gibt! Die vorgebrachte Erklärung für eine solche Aussage ist, daß einzelne Organismen in der Art der Bewegung, die sie zeigen, variieren. Scheinbar gibt es typisch liberale und typisch konservative Wege, biophysikalisch zu funktionieren.

Konventionelle soziologische Forschungen haben ebenfalls zahlreiche Beweise dafür erbracht, daß die politische Orientierung mit dem Temperament korreliert, von dem angenommen wird, daß es zu etwa 40-50% biologisch ist.

Daher denke ich, daß die biologischen Aspekte der politischen Orientierung unvermeidlich sind, und ich denke, daß ein gewisses Maß an Konflikt zwischen der Linken und der Rechten bei Vorhandensein des Panzers unvermeidlich ist.

Bei der kleinen Minderheit der Menschen auf der Erde, die bei einer Begegnung mit der Orgonomie tatsächlich in Begeisterung geraten, ist es daher, so mein Eindruck, unvermeidlich, daß die Politik ins Spiel kommt. Vor allem, weil Reich von Anfang bis Ende immer eine soziologische Ausrichtung hatte. Wenn Menschen von der Orgonomie begeistert sind, ist es unvermeidlich, daß sowohl ihr Kern (ihre Natur) als auch ihre sekundäre Schicht (ihr Charakter) gleichfalls in Wallung geraten und zum Ausdruck drängen.

Da die Emotionelle Pest Ausdruck der sekundären Schicht ist und versucht, den Kern zu zerstören, denke ich wieder an die Unvermeidlichkeit, daß irgendeine Art Diskussion über Politik und politische Orientierung stattfinden wird. Ich stimme zu, daß wir alle versuchen sollten, miteinander auszukommen, ich sehe jedoch keine andere Möglichkeit als die, die Dinge beim Namen zu nennen, so wie wir sie sehen. Aber ich wünschte, wir würden die Diskussion über die Pest öfter in einen weiteren Kontext stellen, der über das rein Politische hinausgeht. Vielleicht gibt es auch Gründe für Optimismus, wenn wir uns darauf konzentrieren, wie der Kern funktioniert, und nicht nur darauf, wie die sekundäre Schicht funktioniert.

Das Wort „fanatisch“ stammt von zwei lateinischen Wörtern her: „fanum“, was Tempel bedeutet, und „fanaticus“, was bedeutet, von einem Gott inspiriert zu sein. Ich denke, daß grundsätzlich alles, was den Kern und/oder die sekundäre Schicht stark erregt, Fanatismus hervorrufen kann. Sowohl die Orgonomie als auch die Politik erregen den Kern und die sekundäre Schicht (wie es auch die Liebe tut)! Mir scheint, daß alles, was tiefempfunden wird oder uns inspiriert, zu einem gewissen Fanatismus führen wird, zumindest in dem Maße, in dem wir alle gepanzert sind. Ich denke, der Fanatismus kommt hauptsächlich von der sekundären Schicht, die die Erregung aus dem Kern nicht ertragen kann.

In der Politik geht es auch darum, wie wir versuchen, als Gesellschaft und als Individuum zu überleben, was natürlich eine Menge intensiver Angst und Uneinigkeit hervorrufen wird. Das hängt zum Teil wieder damit zusammen, daß es wahrscheinlich unterschiedliche biopolitische Charaktertypen gibt. Einige Typen gedeihen vielleicht in einem liberalen Umfeld besser, andere Typen können sich vielleicht besser in einem konservativen Umfeld entfalten. So wird es natürlicherweise Konflikte geben.

Die Politik ist in gewisser Hinsicht sehr, sehr tief und in anderer Hinsicht mehr oberflächlich. Ich sehe das bei meinen Patienten, wenn sie politische Themen ansprechen. Ich sage fast immer nichts. Ich habe Verständnis für ihre Gefühle, auch wenn ich ihrer Politik nicht zustimme. Leute benutzen Politik oft, um den Kern zu vermeiden. Wenn Menschen beispielsweise in der Therapie über Politik sprechen, ist dies eindeutig eine etwas oberflächlichere Angelegenheit, als über sich selbst zu sprechen.

Die Beobachtung, daß Politik charakterologisch ist, wird durch Phänomene gestützt, wie etwa, daß bei einer persönlichen Auseinandersetzung zwischen Freunden oder in der Familie oder zwischen Liebenden das Thema sehr leicht zwischen zwischenmenschlichen Konflikten und der Politik hin und her wechseln kann. Aus jemandem könnte zum Beispiel hervorbrechen: „Du bist genau wie Trump!“ Oder so ähnlich. Die Menschen scheinen grundsätzlich mehr auf politische Persönlichkeiten zu reagieren, als auf den eigentlichen Inhalt der Politik. Politik ist zutiefst persönlich.

 

Ist es möglich, etwas an dem, was Trump repräsentiert, zu lieben?

Hier ein kleines Experiment: Ich möchte, daß die Leute auflisten, wie viele Dinge an Trump geändert werden müßten, damit sie ihn lieben können?

Was wäre zum Beispiel, wenn du ihm seine Unhöflichkeit nimmst; wenn du den sexuellen Kram beseitigst; deine Wahrnehmung von ihm als Rassisten; und deine Überzeugung, daß er ein unethischer Geschäftsmann war?

Und wenn das, was dann übrigbliebe, einfach sein Wunsch wäre, für den einfachen Mann zu sprechen; sein Wunsch, die Interessen des ländlichen Amerika zu schützen, anstatt ausschließlich die Interessen der städtischen Gebiete; seine Abneigung gegen politische Korrektheit; seine Unverblümtheit und Direktheit; sein Wunsch, die Rechte des Zweiten Verfassungszusatzes zu bewahren; die Betonung auf Recht und Ordnung; sein Wunsch, einen freien Markt zu fördern; seine Bereitschaft, das Land zu verteidigen; und sein Interesse, die individuelle Freiheit zu bewahren: würdest du diese Dinge an ihm lieben?

Wenn nicht, welche dieser Dinge müßtest du entfernen, um ihn zu lieben? Mit anderen Worten, gibt es auf dieser Liste dessen, was übriggeblieben ist, etwas, mit dem du einverstanden bist? Oder bist du gegen jede einzelne Sache, die ich aufgelistet habe? Wenn nicht, für welche Sachen auf dieser Liste bist du dann?

Dies ist nicht bloß ein albernes Spiel. Ich versuche herauszufinden, was die Leute wirklich glauben. Ich vermute, daß es einige Leute geben könnte, die gegen jede einzelne Sache, die ich oben aufgelistet habe, sind oder zumindest sagen, daß sie es sind, nur weil sie voller Zorn stecken.

Ich denke, das wäre ein interessantes Experiment. Ich würde gerne wissen, was du denkst. Versuche, dir die Nase zuzuhalten und die Dinge auf dieser Liste zu streichen, die dir nicht gefallen. Gibt es auf dieser ganzen Seite etwas, das dir an ihm gefallen könnte?

Vielleicht kannst du einfach die Dinge auf dieser Liste anführen, an die du glaubst. Warum treten wir nicht alle an die Öffentlichkeit?

Abgesehen davon, daß es eine interessante Frage ist, ist mein Motiv für meine Frage der Glaube, daß wir seit mindestens 12 Jahren in einen „kalten“ Bürgerkrieg verwickelt sind (einen, der sich in den letzten Tagen bis an den Rand eines „heißen“ gewaltsamen Aufstands erhitzt hat, der aber zweifellos niedergeschlagen werden wird).

Meiner Ansicht nach sind die beiden Seiten: 1) auf der einen Seite diejenigen, die einen freien Markt und so viele individuelle Rechte wie möglich erhalten wollen, auch wenn dies zum Preis der Aufopferung bestimmter „kollektiver Rechte“ geschieht; und auf der anderen Seite 2) diejenigen, die eine überwiegend kollektivistische Vision der politischen Struktur haben, verbunden mit einer Minimierung der Aktivitäten des freien Marktes und der Bevorzugung einer zentralisierten Wirtschaftsplanung und einer sozialistischen Regierungsform.

Meiner Überzeugung nach ist das zentrale Thema von Anfang an die kollektivistische Vision mit einer sozialisierten Wirtschaft gegenüber der Vision individueller Rechte mit einer freien Wirtschaft. Ich glaube, daß der Rest Augenwischerei ist. Und ich glaube, daß all die Kämpfe letztlich auf diese beiden Visionen hinauslaufen.

Deshalb habe ich oft das Gefühl, daß all die verschiedenen Argumente über all diese verschiedenen Dinge auf der Liste im wesentlichen unehrlich sind, weil sie im Grunde Platzhalter für den ultimativen Kampf sind, der zwischen der kollektiven und der individuellen Vision stattfindet.

Ich glaube, daß diejenigen, die Trump unterstützen, vielleicht eine Reihe der oben aufgeführten Punkte streichen, aber sie sind der Meinung, daß die Vision der individuellen Rechte mit freier Wirtschaft dermaßen wichtig ist, daß sie bereit sind, sich mit allen anderen Dingen auf der Liste abzufinden, auch denen, die ihnen nicht zusagen.

Ich glaube, es gibt einige Leute, die die individuellen Rechte mit einer Vision der freien Wirtschaft unterstützen, aber von einigen von Trumps Eigenschaften und vielleicht einigen seiner Maßnahmen dermaßen abgeschreckt werden, daß sie ihn einfach nicht unterstützen können.

Und ich glaube, die Mehrheit der Trump-Anhänger ist der Meinung, daß die Lage in diesem Bürgerkrieg, den ich definiert habe, so schlimm ist, daß sie Trump unterstützen werden, solange Trump keine größeren Verbrechen begeht.

Jetzt kann ich schon diejenigen hören, die glauben, daß er mit den Russen zusammengearbeitet hat, um die Wahl 2016 zu manipulieren usw. Ich denke, es wäre eine Ablenkung, jetzt in diese Diskussion einzusteigen, es sei denn, du sagst, wenn er das nicht „täte“, du die zentralen Punkte, die er verficht, unterstützte. Ansonsten würde ich nämlich denken, daß es im wesentlichen ein unehrliches Argument ist, denn es ist ein Ersatz für die Diskussion über die und die Auseinandersetzung mit den Kernfragen.

Es ist mir kristallklar, daß die Linke mit allen Mitteln versucht hat, seine Präsidentschaft zu zerstören, schon bevor er überhaupt als Präsidentschaftskandidat nominiert war, und zwar bis heute: die illegalen Ermittlungen gegen ihn, für die einige Leute ins Gefängnis gehen werden; die Amtsenthebung; die Manipulation von COVID-19, um eine zentralisiertere Vision der Regierung voranzubringen; und die erstaunliche Toleranz der friedlichen Elemente der Linken gegenüber den Randalierern und den einheimischen Terroristen, die in der letzten Woche am Werk waren. Und ich glaube, daß das, was dem Ganzen eigentlich zugrunde liegt, die Frustration der Linken darüber ist, daß sie ihren kollektivistischen/sozialistischen Traum nicht erfüllt sehen. Daher sind die Auseinandersetzungen über alles andere größtenteils unaufrichtig, weil sie Ablenkungen sind, nämlich davon ablenken, was die wahren Motive und Ziele sind.

Wie wäre es also, wenn wir einfach ehrlich sind und tatsächlich darüber diskutieren, was die Kernfrage ist? Ich denke, der Grund, warum die Linke in dieser Frage nicht ehrlich ist, darin liegt, daß sie intuitiv spürt, daß nicht genug von der Bevölkerung der Vereinigten Staaten bereit ist, ihrer Vision zu folgen, insbesondere weil das Wahlkollegium die weniger bevölkerten Bundesstaaten davor schützt, vollständig von den urban geprägten Bundesländern regiert zu werden.

Abschließend möchte ich noch hinzufügen, daß ich mir ziemlich sicher bin, daß den Menschen in vielen Fällen nicht einmal wirklich bewußt ist, daß sie das tun, was ich oben beschrieben habe: vermeiden, über das eigentliche Thema zu sprechen, die anderen „Themen“ als eine Art Ersatzschlacht für die eigentliche Schlacht zu verwenden usw. Ich denke, daß die Ideologie das Denken der Menschen so tiefgreifend beeinflußt, daß, sobald sie sich auf eine bestimmte Vision eingelassen haben, jede andere Wahrnehmung von dieser Vision geprägt wird, entweder bewußt oder unbewußt. Die zugrundeliegenden Prämissen und Vermutungen filtern alle Informationen Richtung rechts oder links. Dies sollte für jeden offensichtlich sein.

Ich stelle mir vor, daß man irgendwie sagt: „Du zuerst, David.“ OK. Atme tief durch: wahrscheinlich ist das, was ich am wenigsten mag, der sexuelle Kram. Vielleicht ist das nächste, daß er als Geschäftsmann einige unethische Dinge getan haben könnte. Aber ich glaube, daß der Durchschnittspolitiker ein so kompletter Psychopath ist, daß alles, was Trump als Geschäftsmann getan haben könnte, im Vergleich dazu verblaßt. Und ich glaube, viele Amerikaner sehen das auch so. Zu der Frage, ob er ein Rassist ist: Nein, ich glaube nicht, daß er ein Rassist ist. Auf die Frage nach der Seltsamkeit? Mir gefällt die Tatsache, daß er ein Kämpfer ist. Ich denke, selbst seine bösartigsten Gegner bewundern ihn insgeheim und wünschten, sie wären so gut darin wie er. Die vermeintliche „Unhöflichkeit“ ist für mich einfach eine Art von Direktheit, die unter der Gürtellinie liegt. Jeder andere Politiker gibt vor, nicht unhöflich zu sein, aber sie halten ein Dutzend Messer in den Ärmeln, mit denen sie jedem in den Rücken stoßen, der sich ihnen in den Weg stellt. Ich bevorzuge den ungehobelten Kerl. Zumindest ist er kein Heuchler und man kann ihn kommen sehen.

Offensichtlich gefällt mir der Rest der Dinge, die ich aufgelistet habe.

 

Trumps Charakter und dessen Auswirkungen auf seine Fähigkeit, ein Führer zu sein

Ist Trump gesund im orgonomischen Sinne? Er scheint tatsächlich ein starkes intuitives Verständnis der Pest zu haben. Wenn er mit Reichs Theorien vertraut gemacht würde, würde er Reich angreifen? Ich denke, daß Trump einige von Reichs Ansichten mögen würde, und dann wahrscheinlich den Rest ignorierte. Ich denke, er wäre wahrscheinlich mit der Theorie der Funktion des Orgasmus in ihrer Grundform einverstanden, hätte aber wohl kein Interesse an der eigentlichen Orgontheorie.

Ist er ein genitaler Charakter? Es scheint, als sei er ein phallischer Charakter (die Aufdringlichkeit, das Hemdsärmelige) mit einem unbefriedigten oralen Block (man könnte sagen, er weiß nicht, wann er den Mund halten soll). Aber es scheint auch, daß er sehr viel Genitalität in sich trägt. Natürlich haben wir alle etwas Genitalität in uns, sonst wären wir tot. Der Grund, warum ich sage, daß er sehr viel Genitalität zu haben scheint, ist, daß er ein recht funktioneller Denker zu sein scheint. Das ist ziemlich auffällig. Und ich würde sagen, daß das Vorhandensein von funktionellem Denken ein Hinweis auf das Vorhandensein von zumindest teilweiser Genitalität ist.

Was die Frage nach seiner provokativen Natur betrifft, so haben diejenigen, die ihn kennen, gesagt, daß er im Privaten ganz anders ist und daß seine hemdsärmelige Art eher seine öffentliche Persönlichkeit darstellt. Ich bin mir nicht sicher, wie ich diese Hemdsärmeligkeit bewerten soll. Mir scheint es etwas billig, ihn als zu provokativ zu kritisieren. Und das berührt auch die Frage, ob er effektiver wäre, wenn er ruhiger und leiser sprechen würde. Wäre das „gesünder“? Ich bin mir wirklich nicht sicher.

Wäre es besser, wenn er nicht so „polarisierend“ wäre? Auch da bin ich mir nicht sicher.

Nehmen wir seinen Angriff auf die politische Korrektheit, der ein Angriff auf die Pest ist. Wäre es wirksamer, wenn er einen intellektuelleren und ruhigeren Ansatz wählte, aber immer noch entschlossen und durchsetzungsfähig wäre? Das weiß ich nicht. In Wirklichkeit ist seine Macht, Dinge zu ändern, begrenzt, außer daß er versucht, mit dem, was er sagt, etwas zu bewirken. Vielleicht ist es also besser, wenn er provokativ ist? Wenn er so ist, erzeugt er viel mehr Öffentlichkeit für seine Ansichten und bringt die Dinge in Bewegung. Ich denke, das ist wahrscheinlich eine gute Sache. Es scheint mir, daß es hier viele Feinheiten und Komplexitäten gibt.

Er läßt sich nicht kastrieren. Ich denke, man kann mit Fug und Recht sagen, daß er eine übermäßige „Abwehrhaltung“ in Bezug auf seinen „Penis“ hat. Es scheint, daß seine Hemdsärmeligkeit auf einem gewissen Grad an Kastrationsangst beruht. Es ist möglich, daß er so effektiv sein könnte, ohne so antagonistisch zu sein. Das wäre eher genital. Aber ich bin etwas zögerlich, die Dinge so einfach zu formulieren.

Ich denke, daß sein Hang zur Provokation und sein Phalluszentrierung in gewisser Weise hilfreich sind. Könnte er als Präsident überhaupt überleben, wäre er ein vollwertiger genitaler Charakter? Ich denke, die Angriffe der Pest auf ihn wären größer und nicht geringer, wenn er genitaler wäre. Sein Phallus hilft ihm, sich selbst und seine Gesundheit sowie die Gesundheit des Landes zu verteidigen. Es hilft ihm, in der Arena, in der er sich befindet, ein Kämpfer zu sein. Wahrscheinlich hilft ihm sein Panzer sogar, sich selbst und das Land zu schützen. Ich bin sicher, daß es da irgendwo eine Achillesferse gibt, und in solchen Momenten muß er auf seine Genitalität zurückgreifen, um zu wissen, was das richtige ist.

Ich kann mir auch vorstellen, daß er, wenn er ein vollwertiger genitaler Charakter wäre, er ein besserer Führer sein könnte, weil er weniger hemdsärmelig wäre und besser in der Lage wäre, Menschen zu vereinen. Aber noch einmal, wenn er in diesem Ausmaß genital wäre, könnte er dann überhaupt überleben? Wahrscheinlich wäre es doch eher so, daß er ermordet oder angegriffen wird! Oder vielleicht ist das nur mein eigener Panzer, der hier spricht!

Aber um noch einmal auf den Anfang zurückzukommen: Ich kann mir nicht denken, daß er nicht von einer Orgontherapie profitieren könnte. Natürlich würde sie ihm helfen, ein besserer Anführer zu sein.

 

Eine Liste der bisherigen Putschversuche gegen Trump (die Liste ist möglicherweise nicht vollständig)

Erstens: Illegale Ausspionierung der Trump-Kampagne durch den tiefen Staat mit fast sicherer Beteiligung Obamas. Das hat nicht funktioniert, deshalb:

Zweitens: Der Rußlandwahn (Mueller etc.). Das hat nicht funktioniert, deshalb:

Drittens: Die Amtsenthebungsfarce. Das hat nicht funktioniert, deshalb:

Viertens: Der COVID-19-Lockdown. Dies ist ein interessanter Fall: Man nehme etwas Reales (einen Virus), von dem niemand etwas weiß, behaupte, etwas darüber zu wissen, und benutze das Vorspiegeln von Wissen als Vorwand, um die Menschen ihrer individuellen Freiheiten und Wahlmöglichkeiten zu berauben, und versuche, die historisch einmalige Wirtschaft zu zerstören, die von Trump aufgebaut wurde, während du drei Putschversuche unternahmst.

Das hat nicht funktioniert, obwohl es alles für den nächsten Putschversuch in Gang gesetzt hat:

Fünftens: Man nehme die widerrechtliche Tötung eines mit Heroin und Kokain vollgepumpten (mit hohem Fentanyl- und Methamphetamin-Anteil, der allein ausreicht, um jeden zu töten, auch ohne einen Polizisten im Nacken), zweifach verurteilten, schwarzen, bewaffneten Räubers als Vorwand, um den Versuch zu unternehmen, die Wirtschaft zu zerstören und die zivile Ordnung zu stören, während Putsch Nummer Vier komplett scheiterte. Mache das, indem du die Tötung des Schwarzen als rassistisch bezeichnest, ohne jeglichen tatsächlichen Beweis dafür, daß sie rassistisch ist. Dann ermutige den darauffolgenden Zustand gesetzloser Anarchie und sinnloser Zerstörung und setze dabei das Gesetz nicht durch. Dieser Putschversuch ist auch gescheitert, deshalb:

Sechstens: Endlich, nachdem man bei den fünf Putschversuchen gescheitert ist, kommt die Demokratische Partei mit der bizarrsten Taktik von allen: einen verrückten Narren als Präsidentschaftskandidaten zu nominieren. Das wird interessant werden. Warten wir es ab...

 

Kamala Harris und die Linke gegen Donald Trump: die Rolle der Fassade

Ich kann Harris nicht ausstehen. Ich hoffe, daß Biden sie als VP wählt, das wird seine Niederlage bei der Wahl sichern. Ich verstehe vollkommen, warum sich die linke Elite zu ihr hingezogen fühlt: Sie ist ein bösartiges, höhnisches Miststück. Es wird ein weiteres „tragisches“ Beispiel dafür sein, daß die Führung der Demokraten jeden Kontakt mit dem Durchschnittsamerikaner verloren hat, einschließlich des Durchschnittsdemokraten, der nicht für sie stimmen wird.

Sie ist sarkastisch, sie ist zutiefst arrogant, und sie behandelt ihre Gegner mit einer herablassenden Verachtung, die für extreme Liberale sehr anziehend ist, den Durchschnittsamerikaner aber einfach nur abstößt. So auch ihre jüngste „Verschönerung“, die vielleicht eine Art plastische Chirurgie einschließt, bei der sie nunmehr ganz plötzlich lächelt und sich warm und zuvorkommend verhält, im Gegensatz zu dem üblichen Grinsen einer Eisprinzessin. Es ist völlig bizarr. Ich habe den Eindruck, daß man ihr vielleicht schon vor Wochen gesagt hat, daß sie die Vizepräsidentschaftskandidatin sein wird. Ich habe sie bis jetzt noch nie wirklich glücklich gesehen. Das ist furchteinflößend. Sie vermittelt die Schwingungen eines Vampirs, wie es auch Hillary an sich hatte, was sie unwählbar machte.

Ich würde es sogar genießen, ihr und Trump bei der Debatte zuzusehen. Ich glaube, er könnte mit ihr ganz gut umgehen. Es wäre wie ein Wrestling-Match.

Trump hat einen niedrigeren „Schwerpunkt“ als jeder andere, den ich je gesehen habe. Und es ist der Wrestler, der den tieferen Schwerpunkt hat, der immer gewinnt.

Jeder Politiker ist zutiefst aggressiv. Er hat den Vorteil, daß seine Aggressivität offen zutage tritt und nicht durch eine Fassade verdeckt ist. Wenn er also die Fassade seiner Gegner angreift, worin er ein absoluter Meister ist, sind diese gelähmt und bewegungsunfähig. Sie können ihre eigene Aggression nicht mobilisieren, da sie sich hinter einer Fassade verbirgt, die sie aufrechterhalten müssen und hinter der sie ihre Aggression verstecken müssen.

Harris hat einen Vorteil gegenüber vielen anderen Politikern: sie ist ganz offen aggressiv. Aber sie versteckt sich immer noch hinter der Fassade „der Moralischen“, „der Überlegenen“, während, wie ich denke, wir wohl alle wissen, daß sie nicht so moralisch oder überlegen ist. Sie kommt mir wie eine zutiefst unglückliche Frau vor.

Sowohl Trump als auch Harris sind arrogant und grandios, aber Trump gewinnt diese Art von Wettbewerben, weil er letztlich realer ist als seine Gegner. Er ist offen aggressiv und tut nicht so, als stünde er über allem.

Seine Gegner waren bisher alle weiter links als er, in dem Sinne, wenn man es genau betrachtet, daß sie in ihrem Kopf und in ihrer Fassaden leben und gelähmt sind, sobald die Fassade angegriffen und entblößt wird. Trump fordert sie dazu heraus, offen aggressiv zu sein, und das können sie natürlich nicht sein, denn das würde ihre Fassade verletzen.

Biden ist auch viel besser als viele Politiker in der Lage, offen aggressiv zu sein, was ihm ein wenig helfen wird, aber er hat immer noch eine riesige Fassade, die Trump sehr geschickt angreifen wird. Trump findet in den Menschen, was an ihnen falsch ist. Das ist das Geheimnis seines Erfolgs. Auch wenn es eine vulgäre Qualität hat, wenn er das Niveau absenkt, aber er weist doch immer auf Charakterzüge hin, die jeder sehen kann, und rückt sie ins Licht. Er ist hervorragend darin, die Fassade seiner Gegner zu verspotten und sie bloßzustellen. Dadurch werden seine Gegner gelähmt, denn wenn ihre Fassade erst einmal richtig identifiziert ist, wissen sie nicht mehr, was sie tun sollen.

Ich denke, daß Harris den Vorteil haben wird, ein echter Straßenkämpfer zu sein. Allerdings wird sie nicht direkt mit Trump debattieren. Sie wird mit Pence debattieren. Die Fassade von Pence ist Bescheidenheit, aber fest und stark. Der Kontrast zu ihrer zickigen und aggressiven Fassade, wird Harris in einem Match mit Pence nicht gut tun. Gegen Trump würde sie wahrscheinlich besser abschneiden. Ich habe Pence über die Jahre beobachtet. Er ist kein Schwächling, er ist intelligent und nicht zu unterschätzen. Wenn man seine Stärke und Intelligenz unterschätzt, wird derjenige, der das tut, verlieren. Er hat das Zeug dazu, er ist nur nicht so auffällig wie Harris, und er wird besser abschneiden als sie.

Menschen auf der linken Seite haben es schwer, offen aggressiv zu sein. Sie sind extrem aggressiv, aber es wird alles geleugnet und hinter einer Fassade versteckt. In ihrer Fassade dreht sich alles darum, freundlich und tolerant zu sein, obwohl wir natürlich an ihrer Ideologie sehen, daß sie nichts anderes als intolerant und bösartig sind. Sie sind letztlich weitaus aggressiver als die Menschen auf der rechten Seite, was ihnen einen ziemlichen Vorteil verschafft, aber das alles ist unter ihrer Fassade verborgen (was ihnen in den meisten Fällen auch einen Vorteil verschafft – es ermöglicht eine Strategie des Trojanischen Pferdes). Trump hat den Vorteil, daß seine Aggression nicht hinter einer Fassade verborgen ist und ihm jederzeit offen zur Verfügung steht. Für jemanden auf der linken Seite (mit Ausnahme der extremen Linken wie der Antifa, die offen aggressiv sind) erscheint Trump oberflächlich gesehen aggressiver als Leute auf der linken Seite. Tatsächlich aber liegt der Vorteil, den die Linke in der Politik normalerweise hat, darin, daß sie weitaus aggressiver ist als jeder Konservative. Was Trump von den nachgiebigen Pseudokonservativen unterscheidet, ist, daß er ein echter Faustkämpfer ist, der nicht vorgibt, nett zu seinem Gegner zu sein.

Er ist also der „David“, den die Rechte im Kampf gegen den Goliath der Linken gewählt hat. Seinen Anhängern gefällt nicht unbedingt alles an ihm, aber sie haben das Gefühl, daß er für die richtige und moralische Seite kämpft. Ich glaube, er ist viel moralischer, als die Linke ihn gerne charakterisiert. Hätte er so viele Achillesfersen, wie die Linke gerne glaubt, wäre er inzwischen leicht zu Fall gebracht worden. Aber er ist ein Straßenkämpfer in einer Profession voller hinterhältiger Straßenkämpfer. Er gewinnt, weil er seine Aggressionen nicht hinter der Fassade versteckt, der nette Kerl zu sein. In Wirklichkeit ist er wahrscheinlich netter als seine Gegner. Aber ich habe fast nie erlebt, daß er seine Verletzlichkeit in einem Kampf offenbart. Im Gegensatz zu so vielen Menschen gewinnt er gerne und ist gut darin.

 

Ist es „der Trump-Virus“?

Ein Facebook-Freund teilte einen Beitrag mit einer Beschreibung von COVID-19 als „dem Trump-Virus“. Ich hatte bisher den folgenden Austausch mit ihm:

D: Bitte erläutern Sie Ihre Rechtfertigung dafür, daß Nancy Pelosi den Virus öffentlich als „Trump-Virus“ hingestellt hat. C: Einige Leute glauben, daß die Auflösung der Pandemie-Task Force, das Ignorieren des detaillierten Pandemieplans, der von George Bush entwickelt und von der Obama-Administration ergänzt wurde, daß er das Virus als Schwindel bezeichnet und dann gesagt hat, es seien nur wenige Leute gewesen, und dann gesagt hat, es würde auf magische Weise verschwinden, und dann kostbare Zeit verschwendet hat, die für den Aufbau von Vorräten hätte verwendet werden können, dann die Bundesstaaten wegen der PSA (persönliche Schutzausrüstung gegen Corona) gegeneinander ausgespielt hat und dann gesagt hat, das Tragen von Masken sei nichts für ihn, und dann darauf gedrängt hat Betriebe zu öffnen, bevor die Fälle zurückgehen, usw., usw., usw. – die Dinge tatsächlich schlimmer gemacht haben, als sie es sein müßten. Es als Trump-Virus zu bezeichnen, hat meiner Meinung nach auch mit der bevorstehenden Wahl zu tun, um Schuldzuweisungen als Wahlstrategie zugunsten von Biden zu verwenden. Ich will damit nicht sagen, daß Trump den Virus erfunden hat. Ich sage nur, daß er eine schrecklich schlechte Arbeit geleistet hat, indem er nicht auf die Experten gehört hat. Er hat viel von dem Fachwissen und der Anleitung verworfen, die mühsam für eine Situation genau wie die, in der wir uns befinden, entwickelt worden waren. Er hat eine gute Entscheidung getroffen, als er die Reisen aus China unterbrach, aber als das Virus hier war und die Ausbreitung in der Gesellschaft einsetzte, gab es andere Maßnahmen, die dringend erforderlich gewesen wären. Ich könnte noch weiter gehen, aber ich denke, das gibt Ihnen zumindest eine teilweise Erklärung dafür, warum einige es das Trump-Virus nennen.

D: OK, danke. Jetzt bin ich wohl am Zug, zumindest teilweise, denn der nächste Schritt hier wäre, daß jemand, entweder Sie oder ich, die zeitliche Abfolge jedes der von Ihnen erwähnten Themen überprüft und versucht, die Feinheiten herauszukitzeln, die es bei jeder Sache gibt, und natürlich gibt es Feinheiten.

Dies war eine besonders schwierige Situation für Trump, weil er sich während einer medizinischen Krise weitgehend nicht auf seine eigenen Instinkte verlassen konnte (wie er es in anderen Angelegenheiten normalerweise tut). Also mußte er sich zumindest mit medizinischen Experten beraten.

Im Idealfall hätte man sich gewünscht, daß Trump aus all den Eingaben intuitiv hätte herausfinden können, welche Handlungsweise genau das richtige in jedem Zeitabschnitt gewesen wäre.

Ein Problem ist natürlich, daß es im Grunde genommen keine Bewertung der gesundheitlichen Folgen von Dingen wie dem Lock-Down gegeben hat. Deshalb sind diese Überlegungen meist nicht in die gesundheitspolitischen Entscheidungen oder Empfehlungen der „Autoritäten“ des Mainstream eingeflossen, und wenn man versucht, Dinge wie den Zusammenhang zwischen erhöhter Sterblichkeit und Arbeitslosigkeit zur Sprache zu bringen, wurde man als rechter Spinner angegriffen.

Ich glaube, daß ich nicht einmal mit Sicherheit sagen kann, daß er zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht das Beste getan hat. Es ist durchaus möglich, daß er es nicht getan hat, aber kann ich das wirklich mit Sicherheit sagen? Wir wissen zum Beispiel, daß Fauci nicht konsequent war, vor allem nicht zu Beginn der Krise, und daß Trump anfangs tatsächlich viel vorsichtiger mit dem Virus umgegangen ist als jeder in der Demokratischen Partei und sogar seine eigenen Berater, nachdem die ersten Fälle in China bekannt geworden waren. Ich spreche hier von der von Ihnen erwähnten Einstellung des Reiseverkehrs aus China und Europa, der damals zumindest im Falle Chinas weithin als „rassistisch“ etc. verspottet wurde. Ich glaube, daß sowohl Pelosi als auch Schumer solche Dinge gesagt haben.

Ich weiß zumindest aus den damaligen Schlagzeilen, daß Trump einige Monate vor der Pandemie oder vielleicht sogar während ihrer Anfänge etwas getan hat, indem er bestimmte Teile der CDC [Centers for Disease Control and Prevention, Behörde des US-Gesundheitsministeriums] die Gelder entzogen hat. Ich vermute, er tat dies mit einer Begründung, wahrscheinlich, um zu versuchen, die seiner Meinung nach unproduktiven Teile der CDC zu rationalisieren. Ich habe mich nicht eingehend damit befaßt. Ich glaube, ich habe damals mindestens einen Artikel darüber gelesen, und es gab eine gewisse Begründung. Ich frage mich, ob jemand von den Leuten, die dies zur Sprache bringen und kritisieren, tatsächlich mit den Details vertraut sind. Einige der Politiker der Demokraten, ja, aber die durchschnittliche Person, wie Sie oder andere Leute, die in unserer Facebook-Gruppe posten? Ich persönlich versuche nicht nur Schlagzeilen zu posten. Ich versuche jeden Artikel, den ich poste, zu lesen, und wenn ich einige Fragen dazu habe, ob er vielleicht übermäßig rechtslastig ist, werde ich versuchen, einige der Behauptungen zu überprüfen, und manchmal entscheide ich mich aufgrund dessen, den Artikel nicht zu posten.

Was andere weitgehende Behauptungen darüber betrifft, was Obama und Biden aufgestellt haben, die Trump angeblich nicht befolgt oder demontiert hat, so glaube ich nicht, daß ich mir bewußt bin, was die faktische Grundlage für diese Behauptungen ist.

Ich denke, daß Trump die CDC und sicherlich auch die WHO als politisch voreingenommen wahrgenommen hat, und das war zumindest ein Teil der Gründe, warum er sich zurückgehalten und seine eigenen Berater gesucht hat.

Eine andere Sache, auf die hingewiesen werden muß, ist, daß „Wissenschaft“ nicht unbedingt immer objektiv ist. Fragen Sie jeden Wissenschaftler oder Forscher nach der bürokratischen Politik, die damit verbunden ist, was erforscht wird, wie die Ergebnisse interpretiert werden usw. Wissenschaft ist also eigentlich ziemlich chaotisch. Man muß das alles so gut wie möglich durchsieben und versuchen, wirklich zu objektiven eigenen Schlußfolgerungen zu gelangen, was sehr zeitaufwendig ist. Das gilt insbesondere für die Pandemie, denn in vielerlei Hinsicht ist die Wissenschaft hier immer gehetzt und neigt sehr zum Spekulieren. Fauci ist nicht so großartig in dem Sinne, daß viele andere Dinge, die er gesagt hat, sich als nicht durch zukünftige Entwicklungen gestützt herausgestellt haben. Ich sage das nicht, um Fauci bloßzustellen, sondern nur als Beispiel.

Es ist höchst bedauerlich, und ich bin sicher, Sie stimmen mir zu, daß die gesamte Pandemie auf beiden Seiten politisiert worden ist. Persönlich scheint mir, daß man objektiv sagen kann, daß sie viel stärker von der Linken politisiert wurde. Das hat ungeheure negative Auswirkungen. Es bringt die Rechte in eine Abwehrhaltung und macht sie mißtrauisch gegenüber den Daten und den Ankündigungen, die gemacht werden. Die Abwehrhaltung kann dazu führen, daß viel mehr Menschen auf der rechten Seite keine Maske tragen, die sonst vielleicht eine Maske getragen hätten, wenn sie nicht mit einer Menge hysterischer Berichterstattung konfrontiert worden wären und deshalb das Gefühl gehabt hätten, daß sie der Berichterstattung nicht mehr vertrauen können. Die Linke hat viel mehr Angst vor der Pandemie gehabt als die Rechte. Die Ängstlichkeit der Linken mag zu 100% objektiv sein, sie mag nicht ganz objektiv sein, oder sie mag eine Mischung aus diesen Dingen sein. Offensichtlich ist es eine Mischung. Und wie immer wurden die negativen gesundheitlichen Folgen des Lock-Down und anderer Aspekte der Pandemiemaßnahmen von der Linken minimiert. Bedeutet das, daß sie in ihren allgemeinen Schlußfolgerungen falsch liegen? Nicht unbedingt, aber es verkomlpiziert die Dinge.

Leider ist die Realität so, daß die Wahrscheinlichkeit, daß ein amtierender Präsident die Wiederwahl verliert, um so größer ist, je schlechter es dem Land im Vorfeld der Wahl geht. Es gibt also zumindest ein unbewußtes Motiv für diejenigen, die Trump hassen oder nicht mögen, jede negative Nachricht hervorheben zu wollen. Leider macht dies die Sache nur verworrener und polarisiert die Menschen entlang politischer Demarkationslinien, wenn es um die Einschätzung der Fakten durch jeden Einzelnen geht.

Beispiel: Auf der rechten Seite nehmen die Leute eine Abwehrhaltung ein. Dies steht einer rationalen Angst vor dem Virus im Wege.

Ich könnte noch weiter gehen, aber damit will ich aufhören.

Es wäre hilfreich, einige Artikel zu sehen, in denen der Zeitplan überprüft und auf Einzelheiten eingegangen wird. Ich bin sicher, daß ein solcher Artikel dann mit einem ähnlichen Artikel der anderen politischen Seite verglichen werden müßte.

Wenn wir eine Diskussion führen wollen, dann müssen wir diese Verantwortung zu gleichen Teilen tragen. Es reicht nicht aus Artikel öffentlich zu machen, die allgemeine Behauptungen aufstellen.

Leider macht es die politische Korrektheit schwierig, eine völlig rationale und objektive Diskussion über irgendein Thema zu führen, weil die politische Korrektheit nur die Berücksichtigung bestimmter Tatsachen erlaubt. Ich glaube daran, die ganze Wahrheit zu betrachten, nicht nur Teile der Wahrheit.

 

Warum ich Trump verteidige

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum ich Trump verteidige. Die wichtigsten sind:

  1. Er verteidigt den Kapitalismus, der die einzige moralische und effektive Hoffnung für die Welt ist und war und sein wird – was die Geschichte immer wieder gezeigt hat;
  2. er verteidigt die Verfassung;
  3. er verteidigt das Land gegen alle Feinde innerhalb und außerhalb unserer Grenzen;
  4. er hat die Arbeitslosigkeit der Schwarzen auf 5% und die der Hispanoamerikaner auf 3 reduziert. 5%, die niedrigste in der Geschichte und eine weitaus wichtigere Sache als jede leere linke Rhetorik;
  5. er entlarvt die Scheinheiligkeit und Oberflächlichkeit der Linken;
  6. er verteidigt die Redefreiheit;
  7. er fordert die Bürokratie, die Eliten der Ost- und Westküsten und die Medieneliten heraus und gibt das Land dem eigentlichen Volk wieder zurück;
  8. er zieht es vor, Dinge aufzubauen, statt sie zu zerstören;
  9. er hat eine hoffnungsvolle und vernünftige Vision für die Zukunft statt einer hysterischen, nihilistischen und apokalyptischen;
  10. er ist kein psychotischer linker Faschist;
  11. er ist, offen gesagt, der einzige Kerl in Amerika, der die Eier hat, diesen Job zu machen.
Es gibt viele weitere Gründe. Manchmal wählt das Schicksal ungewöhnliche Helden aus. Wir alle haben unsere Schwächen.

 

Trump: Sünder und Retter

Jemand stellte meine Behauptung, Trump verteidige die Verfassung, in Frage und sagte, daß er sie vielmehr untergräbt. Dies war meine Antwort:

Im Grunde beziehe ich mich auf seine Verteidigung unseres Regierungssystems vor denen, die danach streben, es zu zerstören. In diesem Sinne ist er „konservativ“: Seine Rolle besteht darin, das amerikanische Experiment zu „konservieren“, damit es weitergehen kann.

Manchmal geht das Schicksal merkwürdige Wege: Es ist in der Geschichte der Menschheit nicht ungewöhnlich, daß das Schicksal einen „Sünder“ auswählt, der eine wichtige Rolle bei der Bewahrung und Verteidigung von etwas spielt, wofür es sich zu kämpfen lohnt.

Wir alle sind „Sünder“. Jeder, der das nicht erkennt, ist gefährlich.

 

Das Amtsenthebungsverfahren und die damit verbundene Frage der Verteidigung des klassischen Liberalismus

Das Problem mit dem Amtsenthebungsverfahren war, daß (soweit ich es verstanden habe) die Anklage sehr eng und spezifisch war: „Anstiftung zur Volkserhebung“. Es gibt bei der Anklage also zwei Elemente: was konstatierte ein Aufwiegeln (und machte er sich dessen schuldig) und hat er speziell versucht, eine Volkserhebung anzustacheln. Ich weiß nicht, ob Sie den vierten Tag gesehen haben oder nicht, aber das Verteidigerteam war, wie ich fand, dabei sehr effektiv, die freie Rede (insbesondere die lebenswichtige Bedeutung des Rechts eines Politikers auf freie Rede) von der Aufwiegelung zu unterscheiden und auch die Frage hervorzuheben, ob das, was im Capitol geschah, eine Volkserhebung war oder nicht. Ich denke, es ist ziemlich offensichtlich, daß es keine Volkserhebung war. Es war eine Gruppe von randalierenden Demonstranten, deren Ziel es war, das Capitol vorübergehend zu besetzen als eine Form des Protests. So verrückt und dumm sie auch waren, sie konnten unmöglich glauben, daß sie die Regierung stürzen könnten, was eine tatsächliche Volkserhebung zu erreichen versucht und was eines der Dinge ist, die sie von Protesten oder Demonstrationen oder Unruhen unterscheidet. „Unruhen im Capitol“ ist ein zutreffender Ausdruck. „Volkserhebung im Capitol“: wirklich? Haben Sie diese Leute gesehen?

Darüber hinaus behauptete die Verteidigung, daß das Repräsentantenhaus keine wirkliche Zeitabfolge für die Ereignisse präsentierte, teilweise weil ihre Untersuchung so kurz war, daß sie praktisch nicht existierte. Bei der Verhandlung war es den Geschäftsführern des Repräsentantenhauses also unmöglich, eine substantielle und sachliche Darstellung zu geben. Was übrigblieb, war, daß sie keine stichfesten faktischen Aussagen zu machen hatten, sondern stattdessen eine Menge Meinungen und Gefühle und Vermutungen und Schlußfolgerungen. Ich stelle fest, daß es auf der Linken im allgemeinen eine Tendenz gibt, daß Aussagen über Dinge mehrere Schritte von den tatsächlichen faktischen Beobachtungen entfernt sind. Es gibt eine enorme Menge an falschen Paraphrasierungen und es scheint kaum der Wunsch zu bestehen, diese zu bereinigen. Die Verteidigung an Tag vier war auch sehr effektiv darin, die Bearbeitung von Videoclips durch die Geschäftsführer in einer Weise zu entlarven, die zeigte, daß sie Trumps Aussagen grob und unredlich verfälschte.

Ich habe mir den ersten Tag und den Verteidigungsteil am vierten Tag angesehen (den Abschnitt vor den Fragen und Antworten – ich habe mir die ersten 45 Minuten oder so der Fragen und Antworten angesehen). Eines der Hauptprobleme des Ansatzes der Geschäftsführer des Repräsentantenhauses war, daß es ein Ansatz des „im alles mögliche entgegen schleudern“ war – war, eine ungenaue und diffuse Litanei all der Gründe, warum sie Trump hassen und denken, daß man das auch tun sollte. Aber bei der Frage des Amtsenthebungsverfahrens ging es nicht darum, ob man Trump haßt oder nicht. Es ging darum, ob er einen Volksaufstand angezettelt hat. Es ging nicht einmal darum, ob er andere Dinge angestiftet hat. Es ging speziell darum, ob er einen Volksaufstand angestiftet hat, was, wie ich oben schrieb, die Frage einschließt, ob ein Volksaufstand im Capitol tatsächlich stattgefunden hat.

Ich hatte den Eindruck, die Verteidigung war auch sehr effektiv, als sie sich auf die Frage des „politischen Hasses“ konzentrierte und wie toxisch die Auswirkungen der Kanalisierung dieses Hasses durch die Demokratische Partei war.

Demokraten und ihre Unterstützer kündigten etwa zwei Stunden nach seiner Amtseinführung ihre Absicht an, Trump seines Amtes zu entheben. Seine ganze Präsidentschaft war nur eine lange Übung bei dem Versuch, etwas zu finden, um ihn anzuklagen. Der Impuls, ihn anzuklagen, ging den tatsächlichen sachlichen Gründen für die Anklage voraus.

Ich weiß, daß wir höchstwahrscheinlich bei jeder einzelnen Sache, die ich hier schreibe, anderer Meinung sein werden. Ich bin mir nicht sicher, was der Zweck dieses Schreibens ist. Aber im Kern geht es um die Frage, wie jeder von uns die verschiedenen Tugenden und Fehler von Trump wahrnimmt und wofür er stand und steht und wie sich die verschiedenen Faktoren die Waage halten oder nicht.

Ich denke, am vierten Tag hat die Verteidigung besonders gut den übergreifenden Angriff der Linken auf die Meinungsfreiheit im allgemeinen in Form von politischer Korrektheit und verschiedenen Sprachcodes und auch die generell völlige Ablehnung des Prinzips der Meinungsfreiheit, insbesondere in den akademischen Zentren, herausgestellt. Ich habe immer das Gefühl gehabt, daß dieses Phänomen, insbesondere in Form von politischer Korrektheit, vielleicht der Hauptgrund war, warum Trump die Wahl gewinnen konnte. Er zögerte nie, zu sagen, was er dachte, und kümmerte sich vielmehr darum, die Wahrheit so auszudrücken, wie er sie sah, als sich darum zu sorgen, ob er Leute beleidigt. Er war offensiv und absichtlich beleidigend. Er betrachtete das als eine Form des Gegenschlags gegen eine teilweise verkleidete kulturelle Bewegung, deren Wirkung darin bestand, freie Rede und freies Denken zu unterdrücken und zu entmutigen und sogar durch Schikanen zu verhindern. Dieses Anti-Free-Speech-Element ist eine Form von politischem Mobbing (ein totalitärer Impuls), also schikanierte Trump zurück. Er und seine Anhänger machen Aggression, oft ziemlich stark getarnt, in vielen der Politiken und Verhaltensweisen der Linken aus. Das ist ein Teil des Grundes, warum viele Menschen Trump leicht verzeihen können, wenn er offen und direkt beleidigend und aggressiv ist, und nicht auf Verachtung und Sarkasmus und Projektion zurückgreift, alles Formen der Aggression, die auf der Linken so verbreitet sind.

Ich weiß, daß wir sehr unterschiedlicher Meinung sein werden, aber das ist der springende Punkt: Ich glaube, daß die zeitgenössische Rechte tatsächlich viel mehr von liberalen Prinzipien geleitet wird als die zeitgenössische Linke: Die Rechte will das Recht auf Meinungsverschiedenheiten bewahren, und das ist ein liberaler Impuls. Aus diesem und anderen Gründen betrachte ich die zeitgenössische konservative Bewegung als den wahren Erben des klassischen Liberalismus, nicht die „progressive“ Bewegung. Amerika ist traditionell ein klassisch liberales Land. Und ich denke, genau darum geht es im gegenwärtigen kulturellen und politischen Bürgerkrieg. Und die Intensität der Gefühle für und gegen den klassischen Liberalismus ist der Grund, warum die Menschen auf beiden Seiten der Kluft bereit sind, die Extremisten in ihren Reihen zu tolerieren, um einen Krieg zu führen, entweder zur Verteidigung des klassischen Liberalismus oder bei dem Versuch, ihn zu demontieren und zu zerstören. Dies ist ein Bürgerkrieg, ob wir ihn wollen oder nicht.

 

Ist die Demokratische Partei „die Partei der Wissenschaft“?

Die Wissenschaft schreitet nur dann voran, wenn Wissenschaftler nicht nur die Freiheit haben, die Paradigmen, die das menschliche Denken dominieren, in Frage zu stellen, sondern offen dazu ermutigt werden, dies zu tun. Die Demokratische Partei behauptet, „die Partei der Wissenschaft“ zu sein. Ermutigt die Demokratische Partei im Geiste der Wissenschaft andere, die Wahrheitsansprüche, die ihr am stärksten ans Herz gewachsen sind, in Frage zu stellen? Oder befürwortet die Demokratische Partei, und die Linke im allgemeinen, tatsächlich die Unterdrückung alternativer Ansichten, entweder durch offene Zensur oder durch die Karikierung derjenigen, die ihre Behauptungen herausfordern oder in Frage stellen, mit dämonisierenden Etiketten wie „weißer Rassist“? Solche Taktiken sind weitaus charakteristischer für eine Form von finsterer Religion oder kultureller/politischer Kultbewegung als für die Wissenschaft.

 

Verkündet die Mehrheit bzw. verkünden die Mächtigen, was die Wahrheit ist?

Die Linke spricht ständig von „Wissenschaft“. Aber gehört zur Wissenschaft nicht auch die energische Infragestellung festgefahrener Überzeugungen, die von der Mehrheit der Menschen vertreten werden? Und erfordert das nicht Redefreiheit? Und geht der Weg zur Wahrheit nicht immer von einem oder einer kleinen Handvoll Menschen aus, die den Mut haben, die Überzeugungen aller anderen Menschen in Frage zu stellen?

 

Die Haltung der Verachtung

Haltungen sind im Grunde genommen hinterhältige Methoden, um zu kommunizieren und gleichzeitig die Verantwortung und Rechenschaftspflicht für die eigene Kommunikation zu vermeiden.

Hier sind einige Definitionen von Verachtung aus Online-Wörterbüchern:

„Das Gefühl, daß eine Person oder eine Sache nicht der Beachtung wert ist, wertlos ist oder Verachtung verdient. (...) Mißachtung von etwas, das Beachtung verdient.“

Auch auf die Gefahr hin, daß man mich der Streitlust zichtigt, würde ich sagen, daß ich verachtende Haltungen vor allem bei der Linken stärker ausgeprägt finde.

In der Haltung der Verachtung wird die Energie im Kopf gehalten, und die Person glaubt, daß sie „über“ den anderen steht. Eine verächtliche Haltung ist eine wütende Haltung, die verschleiert wird, damit die verächtliche Person ihre Wut indirekt mitteilen kann, ohne dafür verantwortlich gemacht zu werden. Verachtung geht oft mit Sarkasmus einher, was eine weitere indirekte Art ist, Wut auszudrücken, wobei gleichzeitig vermieden wird, die volle Verantwortung für die eigene Wut zu übernehmen.

Verachtung ist ein Beispiel für eine „Haltung“. Ich würde eine Haltung als eine Form der Kommunikation definieren, die indirekt ist und hauptsächlich durch die Körpersprache und nicht durch die Worte selbst ausgedrückt wird. Wenn sie durch Worte ausgedrückt wird, dann auf indirekte Weise.

Die Indirektheit von Haltungen macht es schwierig, auf sie zu reagieren, da die normalen, alltäglichen, impliziten Regeln des sozialen Miteinanders einem im Grunde nur erlauben, auf die tatsächlichen Worte zu reagieren, die jemand sagt. Auf eine nonverbale Haltung zu reagieren, ist normalerweise nur in extremen Fällen erlaubt und wird eher als Tabu betrachtet. Dies ist ein unausgesprochenes Tabu, aber ich denke, wir alle wissen, was ich damit meine.

 

Methoden des Denkens

Unabhängig davon, ob jemand auf der rechten oder linken Seite steht, suche ich nach Hinweisen auf seine Denkweise. Wie kommt er beispielsweise zu den Schlußfolgerungen, die er zieht? Scheint er kritisch alle Informationsquellen zu reflektieren und nicht nur jene Informationen, die von seinen ideologischen „Gegnern“ stammen? Zeigt er Sinn für Neugier, statt eine feindselige Stimmung zu verbreiten?

 

An der Grenze „die Leiter hochziehen“ versus eine rechtsstaatliche demokratische Gesellschaft

Ich habe einen Beitrag verfaßt, in dem ich behauptete: „Diejenigen, die es illegalen Einwanderern erlauben oder sie sogar dazu ermutigen, unsere Grenze entgegen unseren Gesetzen zu überqueren, machen sich des Verrats schuldig.“

Ein Facebook-Freund (der, wie ich glaube, Anwalt ist) kommentierte: „Du bist vielleicht bereit, die Leiter hinter dir hochzuziehen. Ich nicht.“

Ich erwiderte:

Gibt es nicht einen Unterschied zwischen der Erlaubnis, eine bestimmte Anzahl legaler Einwanderer pro Jahr in dein Land zu lassen, wie wir es tun (über eine Million pro Jahr) und wie es traditionell jedes Land auf der Erde (einschließlich Mexiko) seit jeher getan hat, im Gegensatz zu einer gesetzlosen offenen Grenze? Und haben die Bürger eines Landes nicht das Recht zu bestimmen, wie hoch diese Zahl sein soll? Wir haben bereits solche Gesetze, aber sie werden von den gewählten Vertretern vorsätzlich ignoriert. Ist es in Ordnung, wenn gewählte Vertreter des Staates sich nicht an die Gesetze halten, die in einem demokratischen Prozeß entstanden sind, der den Willen des Volkes repräsentiert, und stattdessen tun, worauf sie Lust haben, und zwar auf eine gesetzlose Art und Weise? Was ist mit der Demokratie? Kann es so etwas wie eine rechtmäßige und gerechte Gesellschaft ohne eine rechtmäßige Grenze geben? Ist das nicht eine der Grundlagen eines Rechtssystems? Und wenn ja, ist die Gesetzlosigkeit dann nicht ein Angriff auf die Demokratie selbst? Machst du keinen Unterschied zwischen einem Land, das eine Grenze hat, und dem „Hochziehen der Leiter“? Warum wird die Leiter nicht durch das Volk in einem demokratischen Prozeß kontrolliert?

Kann es ohne Rechtsstaatlichkeit Gerechtigkeit geben? Gerechtigkeit ist kein natürlicher Zustand. Sie ist eine menschliche Schöpfung, die durch ein System von Gesetzen geschaffen und umgesetzt wird. Wenn wir die Dinge nicht auf rechtmäßige Weise regeln, werden wir zu einer Diktatur, die nur die Fassade einer Demokratie hat. Und was ist, wenn der Diktator der wird, den du nicht wolltest? Sollten Demokratie und Recht nicht vor allen anderen Überlegungen verteidigt werden?

 

John Cleese (Komiker und Charakteranalytiker) über die Vorteile ein Extremist zu sein

„Der größte Vorteil des Extremismus ist, daß man sich dadurch gut fühlt, weil man Feinde hat. (...) Das Schöne daran, Feinde zu haben, ist, daß man so tun kann, als ob all das Schlechte in der Welt in den Feinden steckt und all das Gute in der Welt in einem selbst. (...) Wenn du also ohnehin viel Wut und Groll in dir hast und es dir deshalb Spaß macht, Leute zu beschimpfen, dann kannst du so tun, als würdest du das nur machen, weil deine Feinde so schlechte Menschen sind und wenn sie nicht da wären, wärst du eigentlich immer gutmütig und höflich und vernünftig.

Wenn du dich also gut fühlen willst, dann werde Extremist! (...) Du kannst so böse sein, wie du willst, und dennoch das Gefühl haben, dein Verhalten sei moralisch gerechtfertigt. Du kannst also herumstolzieren und Menschen beschimpfen (...) und dich trotzdem für einen Verfechter der Wahrheit halten, für einen Kämpfer für das Allgemeinwohl!“

 

 

zuletzt geändert
31.10.21

 

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