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Facebook-Einträge von David Holbrook, M.D.

 

 

 

 

Pseudo-Liberalismus gegen Konservatismus

David Holbrook, M.D.

 

„Pseudoliberalismus“ ist ein Begriff, der von Charles Konia, M.D. geprägt wurde in seinem Buch The Emotional Plague (2008, Princeton, NJ: A.C.O. Press)

Ein Pseudoliberaler gibt sich als Liberaler aus und glaubt wahrscheinlich, daß er ein Liberaler ist, aber er steht weit links vom Liberalen. Konia beschreibt den wahren Liberalen (im Gegensatz zum Pseudoliberalen) und den Konservativen als natürliche Variationen des Menschen. Sowohl Liberale als auch Konservative leisten ihre eigenen Beiträge für die Gesellschaft, und wenn beide Spezies in einer Gesellschaft relativ gleich vertreten sind, funktionieren die Dinge in der Regel relativ gesund und harmonisch.

Ein sehr charakteristischer Unterschied zwischen Konservatismus und Pseudoliberalismus besteht darin, daß konservatives Denken dazu neigt, sich darauf zu konzentrieren, wie Menschen sich selbst motivieren, – auf die spontane Energie, die von innen heraus von Individuen erzeugt wird –, im Gegensatz zum pseudoliberalen Denken, bei dem tendenziell die Vorstellung von äußeren Systemen im Mittelpunkt steht, die Menschen motivieren und anleiten, als wären die Menschen Maschinen, anstelle von biologischen Systemen. In diesem Sinne ist konservatives Denken eher biologisch, – es erkennt die spontane Aktivität lebender Systeme –, im Gegensatz zum pseudoliberalen Denken, das mechanisch ist und sich auf die Notwendigkeit konzentriert, die Menschen von außen so zu manipulieren, als hätten sie keinen rationalen, lebendigen, spontanen inneren Kompaß.

 

 

zuletzt geändert
11.12.19

 

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